Donnerstag, 30.05.2024 | Adaköy Marina – Marmaris

ZR ist trotz wenig Schlaf kurz vor 8.00 Uhr wach und versucht Kaffee zu kochen. Leider klappt das mit dem Gas nicht und so fehlt uns der Kaffee, um entspannt in den Tag zu starten. Dirk versucht es mehrfach im Marina-Office und kurz nach 9.00 Uhr hat er endlich Erfolg. Mit dem WLAN-Passwort können wir Kontakt zum Technik-Team aufnehmen und versuchen ein paar technische Details zu klären.  Letztendlich können wir das Gas-Problem lösen und ZR kocht einen Kaffee, der Tote wieder aufweckt. Nane, die normalerweise ihren Kaffee schwarz trinkt, braucht Milch, um dieses braune Wasser trinken zu können. Wir entscheiden, dass Dirk an Bord bleibt und ZR und Nane Einkaufen fahren. Die große Box von Norbert, die den halben Salon er Pura Vida versperrt, deponieren wir interimsweise im Marinaoffice und bedanken uns mit einer Packung Lindor-Kugeln. Den Inhalt muss Norbert am 18.06. verräumen und die Box auflösen, denn hier gibt es kein Lager.

Mit dem Taxi holpert die Strecke nach Marmaris in die Netsel Marina genauso, aber tagsüber sieht es wenigsten idyllisch aus – durch Pinienwälder mit Blick auf’s Meer bei herrlichem Sonnenschein hat die Fahrt doch schon etwas von Urlaub. Wir zahlen 500 Tyl, machen uns auf den Weg in die Netsel Marina und bezahlen bei Miknatis unsere Einkäufe und die Service-Arbeiten aus dem Winterdienst. Bei Canan von Anka Yachting holen wir unsere Internetkarte ab, die Canan für uns organisiert hat. Leider kriegen wir sie nicht gleich zum Laufen und müssen kurz beim Internet-Shop vorbei, um das Problem zu lösen. Dirk bekommt eine Erfolgsmeldung per WhatsApp – wir sind wieder erreichbar. Danach geht es zur Post, wir tauschen Euro in Tyl und heben mit der Kreditkarte noch etwas Bares ab – läuft.

Im Migros fragt Nane erst mal nach Yacht-Service zur Adaköy-Marina. Die Kassiererin telefoniert und erklärt, dass wir mindestens für 20.000 Tyl einkaufen müssen (ca. 600 Euro), dass wir Yacht-Service kriegen – das schaffen wir natürlich nicht, denn Wasser, Bier und Softdrinks sind schon für 180 Euro an Bord. Als der Yacht-Service-Mitarbeiter uns sieht, strahlt er und erklärt, dass er uns auf jeden Fall in die Adaköy Marina fährt, egal wie hoch unser Einkaufsbetrag ist. Wir kommen nur auch ca. 300 Euro und laden alles in den Transporter. Dirk erwartet uns schon in der Marina und zusammen mit dem Fahrer tragen wir alles an Bord. Wir bedanken uns mit einem sehr großzügigen Trinkgeld und hoffen, dass es beim nächsten Mal wieder so reibungslos klappt. Nachdem wir alles verstaut haben gönnen wir uns noch einen Kaffee und die Simit, die wir gekauft haben. Elmar und Petra sind pünktlich um 15:30 Uhr gelandet und sitzen schon im DM-Transfer. Der Schwell und der Wind nimmt zu und wir kommen für unseren Geschmack zu nah an den Ponton. ZR ist duschen und Nane und Dirk  versuchen es mit einer Spring, ohne den gewünschten Erfolg. Auf dem Steg hat Orkan von Atlas Technik sein Schiff liegen und als ZR zurück ist, schaffen wir es gemeinsam die PuraVida noch etwas zu verlegen und die Muring noch stärker zu ziehen, die so dick ist, dass die für Kreuzfahrtschiffe geeignet wäre – allein hätte Nane das nicht geschafft.  Orkan erklärt, dass es hier save ist, aber ein entsprechender Abstand zum Ponton notwendig ist, damit nichts passiert. ZR fragt sich, warum er duschen war, denn die Aktion war durchaus anstrengend. Nane geht schnell noch duschen und dann sind Elmar und Petra auch schon da. Wir freuen uns riesig die beiden wieder zu sehen und brauchen erst mal ein paar Begrüßungsdrinks. Neben uns kommt ein Katamaran „FireFly“ (ein Leopard 4500) rein und die kleine Crew hat wegen des Windes Mühe an den Ponton zu kommen. Mit Unterstützung der Marineros klappt es schließlich doch und wir grüßen freundlich auf’s Nachbarschiff. Anscheinend hatte Miknatis die PuraVida an den „offenen“ Strom von der Firefly gehängt, weshalb wir das noch über das Marinaoffice lösen mussten. So kommen wir ins Gespräch und Attila und Alex erklären, dass sie mit 2 Autos in der Marina sind und uns gerne nach Marmaris mitnehmen können. Das Angebot nehmen wir natürlich an und freuen uns über die Hilfsbereitschaft.

Nach einer unterhaltsamen Fahrt im Gespräch mit Attila (ehemals Offshore-Sailing) und Alex (IT-Spezialist aus Russland und stolzer Besitzer des Katamarans) gehen wir ins Golden Plate um uns ein leckeres Abendessen zu gönnen. Ballonbrot, Humus, Garlic-Mushrooms, Steak, Chicken-Salad und eine neue frittierte Vorspeise (sehr lecker auch wenn wir nicht mehr wissen, was es war)…. kommen auf den Tisch. Nach dem Essen stellen wir fest, dass wir ziemlich müde sind, aber wir müssen noch zur Wechselstube, um Geld zu tauschen und kurz bei Hüsniye vorbei, um 2 Päckchen Lindor-Kugeln abzugeben. Hüsniye und ihre Mama freuen sich riesig und zu sehen und wir versprechen auf der Rückreise wieder vorbeizukommen. Jetzt sind wir müde und müssen zurück. Mit 5 Personen bräuchten wir eigentlich 2 Taxis überreden aber einen Taxifahrer uns im „Kuschelmodus“ mitzunehmen und quetschen uns in ein Taxi. Wir zahlen 700 Tyl, nehmen noch einen kleinen Absacker an Bord und fallen todmüde in die Kojen.

E+P in der Luft

E+P am Flughafen

...unterwegs

Adakoy Marina

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina

Adaköy Marina

erster Kaffee an Bord...

Adaköy Marina

los gehts....

Adaköy Marina

Adaköy Marina

Adaköy Marina

Adaköy Marina

Adaköy Marina

Adaköy Marina

Adaköy Marina

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Adaköy Marina Marmaris

Mittwoch, 29.05.2024 | Stuttgart – Dalaman – Marmaris

Endlich ist es so weit, heute Abend geht es los – 21.05 Uhr startet der Flieger direkt nach Dalaman. Dirk hat uns online eingecheckt und die Sitze 81, 8b und 8c warten auf ZR und uns. Nane ist noch im Homeoffice am Start während Dirk die Gartenmöbel reinräumt, saugt, putzt und wischt – phänomenal, so macht das Arbeiten Spaß. Als am frühen Nachmittag der Rechner runtergefahren wird, beginnt die Urlaubsstimmung und die Zeit bis uns Dirks Nichte Nicky abholt, zieht sich wie Kaugummi. Wir checken nochmal die Seesäcke, ob wir was vergessen haben. Wird schon passen.

Kurz nach 17.00 Uhr läutet es an der Tür und  Nicky steht vor der Tür. Wir packen den Parmesan in die Seesäcke, räumen unsere restlichen Sachen zusammen, lassen die Rolläden runter und verabschieden uns in den Urlaub. Wir nehmen Kurs auf Stuttgart, um ZR noch abzuholen, der sich freut, dass er standesgemäß in einem Mercedes abgeholt wird. Kurz nach 18 Uhr sind wir am Flughafen.

Die Schlange vor den Sunexpress-Schaltern ist sehr lang und wir stellen uns an – wir haben ja schon eingecheckt und müssen nur das Gepäck los werden. Unsere Mitsegler haben uns noch auf das maximale Maß von 158 cm aufmerksam gemacht, das in Summe Länge+Höhe+Breite bei Sunexpress erlaubt ist. Unsere alten Bundeswehrseesäcke kommen exakt auf das Maß, wenn man etwas großzügig misst J. Sunexpress verlangt pro Person 5,- Euro, wenn man nicht online eingecheckt hat, das trifft spannenderweise auf fast 90% der Passagiere in der Schlange zu und so zieht sich das Prozedere länger als gedacht. Dramen spielen sich ab, weil Familien nun nicht mehr zusammen sitzen können, es wird diskutiert und einsichtig zeigen sich nur wenige. Egal, wir haben Urlaub (und unsere Plätze).

Durch die Sicherheitskontrolle kommen wir diesmal ohne Drogen- und Sprengstofftest und das obwohl ZR mittlerweile die Frisur von Gandalf trägt. Die Boeing 737 startet pünktlich und der Flug verläuft ohne besondere Vorkomnisse. 1.05 Uhr landen wir überpünktlich in Dalaman. Nane geht in den Dutyfree und kauft Raki und Martini während Dirk und ZR auf die Seesäcke warten. Gott sei Dank sind alle 3 angekommen, unsere Miteigner haben da leidvolle andere Erfahrungen. Wir gehen zum Schalter 38 von DM-Transfer und steigen in einen schickes VIP-Shuttle – bitte direkt in die Adaköy Marina. Die Fahrt verschlafen wir bis kurz vor Schluss. Die letzten 20 Minuten sind etwas holprig, denn die Straße von Marmaris Richtung Adaköy Marina schüttelt einen durch Schlaglöcher ganz schön durch. Die Security am Eingang der Marina weiß Bescheid, dass wir kommen und händigt uns den Schlüssel der Pura Vida aus – prima, das hat schon mal reibungslos geklappt. Wir liegen an Ponton B und gehen an Bord, packen unsere Klamotten aus und fallen ins Bett. Der eichte Schwell in der Nacht erzeugt lautes Plätschern, so dass das Einschlafen trotz Müdigkeit nicht gelingen will. Erst mit Ohropax wird das besser und wir starten in eine kurze Nacht.

Auf Kurs mit den Besten: Wetter-Apps für Segler im Vergleich


Liebe Segel-Enthusiasten,

wir alle wissen, dass das Wetter einen entscheidenden Einfluss auf unsere Segelabenteuer hat. Von der Planung bis zur Umsetzung ist es wichtig, gut informiert zu sein. Daher haben wir uns auf www.die-letzte-crew.de aufgemacht, um einige der besten Wetter-Apps für Segler unter die Lupe zu nehmen. Hier ist unser Vergleich der Apps Windy, Windhub, Windfinder und Predict.

Windy – Alles im Blick auf einen Blick

Windy ist eine umfassende Wetter-App, die mit ihrer benutzerfreundlichen Oberfläche und den beeindruckenden Visualisierungen punktet. Mit Echtzeit-Wetterdaten, einschließlich Windgeschwindigkeiten, Wellenhöhen und mehr, bietet Windy eine klare Übersicht über die aktuellen Bedingungen. Die detaillierte Kartenansicht ermöglicht es uns, sich ständig verändernde Wetterphänomene genau zu verfolgen und unsere Törnplanung entsprechend anzupassen.

Windhub – Präzise Prognosen für Segelprofis

Windhub ist besonders bei Segelprofis beliebt, da es präzise Wetterprognosen für spezifische Segelgebiete bietet. Die App konzentriert sich auf relevante Segelparameter wie Windrichtung und -geschwindigkeit, um Seglern eine fundierte Grundlage für ihre Entscheidungen zu geben. Die personalisierbaren Benachrichtigungen halten uns stets auf dem Laufenden und ermöglichen es uns, flexibel auf Wetteränderungen zu reagieren.

Windfinder – Vertrauenswürdig und Benutzerfreundlich

Windfinder hat sich als vertrauenswürdige Wetter-App für Segler etabliert. Mit genauen Vorhersagen für mehrere Tage im Voraus und einer klaren Darstellung von Wind- und Wellenbedingungen ist Windfinder eine zuverlässige Wahl für jeden Segeltörn. Die App bietet auch Webcam-Integrationen, um aktuelle Bedingungen visuell zu überprüfen, und das in Kombination mit der einfachen Bedienung macht sie zu einer beliebten Wahl in der Segelgemeinschaft.

Predict – Navigation mit Präzision

Predict ist mehr als nur eine Wetter-App – sie ist ein Navigationstool für Segler, das auf umfassenden Wetterdaten basiert. Die App ermöglicht es uns, unsere Route unter Berücksichtigung von Wind und Strömung zu optimieren. Das macht Predict zu einem unverzichtbaren Begleiter für längere Segelreisen, bei denen eine präzise Navigation entscheidend ist.

Unsere Schlussfolgerung

Alle vorgestellten Wetter-Apps haben ihre Vor- und Nachteile, und die beste Wahl hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Windy bietet beeindruckende Visualisierungen, Windhub präzise Segelprognosen, Windfinder Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit, während Predict sich als Navigationsassistent bewährt.

Wir empfehlen, verschiedene Apps auszuprobieren und diejenige zu wählen, die am besten zu euren speziellen Anforderungen passt. Nane hat sie alle und vergleicht die unterschiedlichen Prognosen, um für uns die besten Entscheidungen zu treffen – auch wenn der Rest der Crew sie immer damit aufzieht, wenn es anders kommt als vorhergesagt, macht Sie einen guten Job ;-)

Fair Winds und stets eine handbreit Wasser unter dem Kiel!

Eure Letzte Crew