Mittwoch, 11.09.2019 | Sögüt – Bozukkale | 20,27 nm

Nane ist heute früh nicht wirklich fit, Kreislauf, Magen, es passt alles nicht so wie es sollte, deshalb verzichten wir auf ein Frühstück, gehen noch mal in den Irem Süper Market, kaufen Trauben, Chocopops und Kellogs für die restlichen Frühstücke an Bord und verabschieden uns von Irem und Ihrem Mann. Nane lässt noch „Dondurma Money“ für Öykü da und wir verstauen die Einkäufe an Bord. Dann gehen wir noch einen Cay trinken. Es sind etliche Frühstücksgäste aus Ferienwohnungen da, das freut uns für Captains Table und Dirk bekommt von Gümüsler Blätterteigtaschen mit Käse und Suzuk – anscheinend sieht man ihm an, dass Nane heute kein Frühstück für ihn zubereitet hat. Wir zahlen die Rechnung vom Vorabend und verabschieden uns von der süßen Familie, die uns so ans Herz gewachsen ist.

Um 11 Uhr legen wir ab und cruisen nur mit dem Gang aus dem Golf von Sögüt, wie gesagt, der Rückweg kann ruhig langsam erfolgen. Es ist erst ab 15 Uhr mehr Wind angesagt, so dass wir das Groß und die Genua setzen, um aus dem Yesilova-Golf zu kreuzen. Wir machen lange Schläge und kurz nach 14 Uhr erreichen wir das Kap Kizil Burun, um dann mit halbem Wind Kurs Richtung Rhodos zu nehmen. Der Wind nimmt zu, wir machen 7 Knoten Fahrt  und kaum ist die Abdeckung von Symi weg, haben wir auch wieder richtig Welle. Wir fallen weiter ab, machen Groß und Genua auf und halsen Richtung Bozukkale. Vor der Einfahrt holen wir die Genua ein, das Groß bringt uns noch genügend Fahrt, um komplett in die Bucht zu segeln. In der Bucht ist eine russische Flotilla von Octopus Sailing dabei im Kreis zu fahren und Crewmitglieder an einer Leine vom Mast Karussel fahren zu lassen. Wir steuern kurz vor 16 Uhr den Steg von Sailors House an, obwohl die Crew unseres zukünftigen Nachbarbootes an Bord ist, gibt uns niemand die Muring – schade aber die deutsch türkische Crew ist mit Immobiliengeschäften beschäftigt, über die sie sich immer dann auf deutsch unterhalten, wenn man uns als Nachbarn mit hohen Euro-Beträgen beeindrucken will (*grins* – aber zu fünft auf einer 35er). Kaum haben wir angelegt, kommt ein Boot nach dem anderen rein und am Abend ist der Jetty voll. Wir gehen erst mal schwimmen, Nane ist immer noch nicht richtig am Start – vielleicht hilft’s ja. Zurück an Bord, beschließt Nane zu schlafen und Dirk macht sich auf für eine Fotosafari.

Gegen 19 Uhr gehen wir zum Essen, Nane nimmt heute nur Reis, Dirk entscheidet sich für Adana Kebab – das richtig scharf ist und nicht mal die Katze will mit ihm teilen. Ein paar Gläser Ada Cay tun Nane ganz gut, aber heute werden wir nicht alt – Schlaf ist wohl die beste Medizin. Das denkt auch Mustafa, der mal wieder ein kaputtes Kreuz hat und läuft wie ein alter Mann. Er wollte sich nur kurz hinlegen und musste vom Koch für den Abend-Service geweckt werden. Der kleine Eren ist jetzt in der Schule und wir schauen uns Bilder von der Einschulung an. Zurück an Bord verschwinden wir gleich in der Koje und Dirk schläft solidarisch mit.

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

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im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

im Yesilova Golf

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Donnerstag, 12.09.2019 | Bozukkale – Ciftlik | 18,24 nm

Kaffee für Dirk, Tee für Nane und Flakes mit Milch für beide – mehr gibt es heute erst mal nicht zum Frühstück. So wirklich besser ist es Nane noch nicht, also nimmt sie doch mal eine Tablette für den Mage. Für heute ist viel Wind angesagt und auf dem Weg nach Ciftlik sollte sie einigermaßen einsatzfähig sein und bleiben. Wir trinken noch einen Cay mit Mustafa, unterhalten uns über die Kinder, Bozukkale, die aktuelle Lage mit immer weniger Charteryachten und verabschieden uns für nächstes Jahr „Inschallah“. Mustafa kommentiert Nanes frommen Wunsch „when you are not dead, you will come.“ – womit er irgendwie recht hat.

Kurz nach 11 Uhr laufen wir aus und setzen kaum draußen die Genua, wir haben achterlichen Wind und segeln Richtung Rhodos auf Höhe der Insel Kizil Adasi fahren wir eine Halse und nehmen Kurs auf Ciftlik. Wir haben fast 20 Knoten scheinbarn Wind von achtern – gegen wären wir jetzt ungern unterwegs, aber so kommen wir mit 6 Knoten Fahrt gut voran.

Kurz vor 15 Uhr erreichen wir die Einfahrt von Ciftlik und der Wind ist weg. Wir holen die Genua ein und starten den Motor. Am Jetty vom Deniz Retsuarant ist nur noch 1 Platz rechts außen frei, auch innen sind alle Plätze belegt, eine russische Flotille mit Octopus Sailing-Booten ist zu Gast. Als wir anlegen und Nane die Muring macht, ruft die russische Crew, dass das nicht geht, es wäre für eine Frau zu schwer und schon wollen sie an Bord springen. Dirk erklärt, dass Nane das seit 15 Jahren ganz gut hinkriegt und kurz darauf liegen wir. Als wir den Strom legen wollen, macht uns das Kabel der Andiamo einen Strich durch die Rechnung. Strom da, nicht da und zack ist die Sicherung raus. Also belassen wir es dabei. Die letzte halbe Stunde unter Motor muss ausreichen. Die Kühlschränke sind kühl und wir legen nichts nach. Jetzt ist erst mal schwimmen angesagt. Im Wasser beschließt Nane, dass sie auch mal die schöne Wohnanlage im Osten der Bucht anschauen will und erklärt Dirk, dass er mit auf den Ausflug soll. Umgezogen und mit einem Dondurma in der Hand machen wir uns auf den Weg. Die Anlage ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen aber idyllisch und schön gelegen. Nane streichelt Katzenbabys und Dirk findet, dass an so einem Ort Seniorenzentren in gutem Klima und mit fantastischer Aussicht gebaut werden müssten. Hoffen wir es für uns…

Zurück an Bord gehen wir gleich noch mal schwimmen und machen uns dann gegen 19 Uhr auf Richtung Restaurant, wenn alle anderen essen gehen, wird es dauern. Wir haben den Moment richtig abgepasst und genießen Champignons, Sigara Börek, Tsatsik und Tavuk Kavurma. Die russischen Crews sind anscheinend in einer Regatta unterwegs gewesen und unter großem Jubel werden die besten Crews mit Pokal und Medaille gefeiert.

Zurück an Bord gönnen wir uns noch einen Abschiedsdrink, fotografieren den Mond, der noch nicht ganz voll ist und lauschen auf den Wind, der mit den Leinen der Yachten ein herrliche Musik spielt. Der Wind soll ab ca. 22 Uhr abflauen.

In der Koje versuchen wir noch in unserem spannenden Hörbuch weiter zu kommen, dass wir auf dem Weg von Bozukkale gehört haben, aber keine Chance, nach kürzester Zeit fallen uns die Augen zu.

in Ciftlik

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