14.09.2017 | Bozukkale – Ciftlik | 16,13 nm

08.00 Uhr | Bozukkale und Meltemi…wir haben kaum geschlafen, der Schwell hat das Boot hin- und hergerissen, so dass wir wie gerädert aufwachen. Nane ist richtig seekrank von den Bewegungen, ihr dreht sich alles, wenn sie sich bückt.

09.00 Uhr | Wir gehen eine Runde schwimmen. Das Wasser ist recht erfrischend und Dirk schwimmt hier nur für ZR, was er extra betont, ihm persönlich wäre es zu kalt.

10.00 Uhr | Wir haben uns noch eine Weile auf der Sonnenterasse in die Liegestühle gesetzt, damit das Schwindelgefühl von Nane aufhört, und beschließen demnächst abzulegen. Also zahlen wir unsere Rechnung, verabschieden uns und machen die Andiamo klar zum Auslaufen.

11.00 Uhr | Die Genua haben wir gesetzt – SOG = 0  Null Wind…. Schade, in der Bucht war noch NW, aber hier draußen nichts.

11.15 Uhr | Es kommt Wind auf und wir bekommen langsam etwas Fahrt. 15 Minuten später haben wir halben Wind und cruisen Richtung Kizilada.

12.30 Uhr | Auf der Höhe der Kizilada hat uns die Jami eingeholt, sobald sie neben uns ist, ist auch der Wind aus, so kann Dirk noch ein paar schöne Nahaufnahmen machen.  Wir schleichen nebeneinander her, als nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit, die erste Brise wieder zu spüren ist.

13.30 Uhr | Die Jamie will weiter und wir Richtung Ciftlik, also trennen sich unsere Wege. Wir cruisen mit gemütlichen 3,5 Knoten unserem Ziel entgegen. Yavas Yavas, denn der vorletzte Segeltag muss noch bisschen ausgenutzt werden.

14.20 Uhr | Zwischendrin meldet der Kartenplotter, dass die Batteriespannung zu niedrig ist, das kann gar nicht sein, Dirk geht runter und schaut nach, beide Batterien haben volle Ladung, also muss das am Kartenplotter liegen. Wir machen ihn aus, wir kennen ja den Weg.

15.30 Uhr | Wir liegen am Jetty vom Deniz Restaurant, Gott sei Dank ohne Schwell, sonst wären wir direkt weiter in die Adaköy Marina –  noch so eine Nacht geht gar nicht.

16.30 Uhr | Wir waren erst mal schwimmen, jetzt geht es Nane besser. Wir holen ein frisches Villagebread und gönnen uns einen Anleger. Dirk mit Salami, Nane mit Nutella. Neben uns kommt die Burda mit der russischen Crew rein. Nane will wissen, wie es in Serce Limani war, sie meinen okay, aber doch sehr teuer – gut zu wissen.

17.30 Uhr | Dirk hört ein Geräusch, dass er für nicht gut erachtet und geht auf die Suche. Der Ausgleichsbehälter in der Hecktoilette hat eine  Riss und verliert Wasser. Wir machen die Wasserpumpe aus, Dirk schöpft Wasser und sind froh, dass das erst zum Ende der Reise passiert. Nane schickt Canan ein Foto per WhatsApp und wir wollen morgen früher rein, dass die Phoenix-Crew gleich danach schauen kann.

18.15 Uhr | Dirk will noch mal schwimmen gehen und so baden wir das letzte Mal in Ciftlik. Komisch, als Startpunkt gefällt uns Ciftlik irgendwie besser 😉

19.30 Uhr | Wir genießen noch einen Sundowner im Cockpit und machen uns kurz vor 20 Uhr auf den Weg ins Restaurant.

20.00 Uhr | Hunter-Börek, Zucchini-Knoblauch-Creme, gefüllte Champignons und Hühnchen-Sis kommen nach und nach an den Tisch – lecker. Danach noch ein Cay und dann auf die Andiamo – wir sind relativ platt, nach der Schwell-Nacht in Bozukkale.

22.30 Uhr | Bisschen Musik, ein paar Seiten lesen, einen letzten Drink und gute Nacht.

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

...unterwegs nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

auf nach Ciftlik

unter Segeln ablegen

Samstag 3. Juni 2017 | Adakoy-Marina – Ciftlik

7.45 Uhr | ZR kocht Kaffee. Nane wacht vom Geruch auf und will auch gleich einen Kaffee. Leider hat er den Kaffee mit dem Wasser aus dem Tank gekocht, schmeckt irgendwie komisch, metallisch, salzig. Wir schütten ihn weg und machen mit gekauftem Wasser einen frischen Kaffee. An Deck genießen wir die erste Tasse und finden es eigentlich ganz schön hier in Adakoy. So bei Sonnenschein betrachtet…

Adakoy Marina

Adakoy Marina Club Anlage

8.30 Uhr | Dirk und Thomas kommen auch langsam an Deck und noch sind wir nicht so richtig fit. Thomas schreibt sich mit WhatsApp die Finger wund 😉 seine Mädels müssen auf dem Laufenden gehalten werden. Dirk und ZR gehen die Checkliste durch und Nane und Dirk machen mit Canan die Abrechnung des Einkaufs, zahlen das Starterpaket, hinterlegen die Kaution und bekommen die Bootspapiere. Dann gehen wir erst mal duschen. Die Anlage ist schön und neu – hier können wir nicht meckern.

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9.45 Uhr | Der Market öffnet viel zu spät aus unserer Sicht und ohne viel Ware mit gehobenen Preisen. Nane ordert nur fünf 5-Liter-Kanister Wasser und beschließt den Rest in der Yacht-Marina zu kaufen. Ganz nach Marmaris zu fahren, für ein paar frische Sachen wie Obst und Gemüse, macht keinen Sinn.

10.00 Uhr | Nane fährt mit einem Phönix-Mechaniker in die Yacht Marina, der dort eine Putzfrau abholen muss. Zurück will sie ein Taxi nehmen. Im Market kauft sie die restlichen Dinge ein: Kekse, Chips, Salzstangen – lieber Michel auch Deine Lieblings-Hanimeler-Kekse. Wir werden daran denken, wenn wir sie essen. Bananen, Kirschen, Tomaten, Knoblauch… Gözleme und, und, und. In der Zwischenzeit haben die Jungs das Boot mit Frischwasser betankt und unsere DLC – Flagge gehißt.

Dlc Flagge neu

11.00 Uhr | Für das kurze Stück wollte der Taxifahrer 25 Tyl. Das findet Nane teuer, erklärt ihm „tabi tabi“, aber er weicht nicht von seinem Preis ab. Okay aber immer noch besser als 100 Tyl nach Marmaris und wieder zurück. Wir beschließen gleich auszulaufen und machen die Andiamo klar zum Start.

11.30 Uhr | Wir laufen aus, das Ablegemanöver klappt hervorragend. Wir setzen nach dem Leuchtturm Ince Burun das Groß und auf Höhe der Insel Kale T. die Genua. Leider ist die Genua vorne komplett aus der Führung (Keder) draußen – sch…… wir holen die Segel ein und drehen um. Das soll sich das Phoenix-Team anschauen.

12.25 Uhr | Wir liegen längsseits am Ponton und zeigen Tarkan das Problem. Die Segelmacher werden angerufen und wir haben Zeit, einen Hirtensalat zu machen und die Gözleme zu essen.

13.15 Uhr | ZR und Nane gehen erst mal schwimmen. Die Anzeige der Andiamo zeigt wie immer 27°C an. Das ist aber definitiv nicht der Fall. Nane braucht 2 Minuten, bis sie endlich im Wasser ist, aber danach fühlt es sich super an. ZR ist schneller, aber Thomas und Dirk lassen sich nicht zu einem kühlen Bad überreden.

13.45 Uhr | Der Segelmacher kommt und begutachtet das Segel. Die Jungs kennen wir schon, die sind echt fit. Sie haben uns vor 2 Jahren in Sögüt das gerissene Groß abgeholt und am nächsten Tag repariert in Ciftlik wieder aufgetakelt. Sie begutachten das Problem und arbeiten an einer Lösung.

14.15 Uhr | So wie es aussieht, passt es. Jetzt muss Tarkan nur noch auf drängen von Dirk die Leine in der Genua-Spule austauschen. Das gestaltet sich aber etwas schwierig, weil anscheinend nicht die passende Leinenstärke in der Basis zu finden ist.

14.45 Uhr | Noch hoffen wir, dass wir auslaufen können, aber sicher sind wir uns nicht. Die Furling Spule ist zerlegt und Tarkan von Phoenix Yachting tut sein bestes. Thomas holt erst mal ein Eis für uns alle. Cok lezettli – sehl lecker. Cornetto Pistazie – gibt es bei uns leider nicht, ist aber von Langnese.

15.10 Uhr | Wir laufen aus. Alles ist repariert und macht den Anschein, dass es passt. Also auf ein Neues. ETA 17.20 Uhr. Reserviert haben wir nicht. Mal schauen. Dirk gönnt sich sein Eis erst jetzt –gut dass die Andiamo ein Gefrierfach hat.

16.45 Uhr | Wir laufen in die Bucht von Ciftlik ein. Der Azmak Steg ist fast voll, am Steg vom Deniz-Restaurant liegt gerade mal ein Schiff. Eine Hanse 575 – sehr schön. Ibo erkennt uns sofort und freut sich, dass wir da sind. Hosgeldeniz Nane schallt über die Bucht. Die Jungs machen Strom und Passerella klar und Nane kümmert sich erst mal um unseren ersten ANLEGER!

17:30 Uhr | Nane und ZR entschließen sich zu einem „second swim“ . Das Wasser ist frisch, aber es macht Spaß. Sogar unser Skipper entschließt sich, zu uns ins Wasser zu kommen. Nur Thomas unser Hamburger Jung bleibt lieber im Trockenen und hält die Schwimmversuche fotografisch fest – super 😉

18.30 Uhr | Der Jetty ist voll. Das freut uns für das Team vom Deniz-Restaurant, denn weniger Segler, weniger Charter-Firmen bedeuten auch weniger Gäste für Buchten-Restaurants.

20.00 Uhr | Wir gehen ins Restaurant. Dirk fehlt – er ist auf Fotosafari. Wir warten mit der Bestellung, dass er irgendwann eintrudelt. Wir bestellen Tsatsik, Sigara Börek, Seegras, Salat, Schwertfisch, Lamm und Hähnchen-Spieße. Lecker. Zum Abschluss gibt’s Cay und wir unterhalten uns mit Ibo.

22.30 Uhr | An Bord nehmen wir einen Absacker. Thomas hat Baileys mitgebracht. Jörg verschmäht das süße Zeug und entscheidet sich dann eher für ein Weißweinschorle.

23.00 Uhr | Wir sind müde und verziehen uns langsam in die Kojen.

Adakoy Marina - angekommen

Adakoy Marina - angekommen

Adakoy Marina - angekommen

Adakoy Marina - angekommen

unterwegs

Ciftlik

unterwegs

Andiamo

Adakoy Marina

SUNDOWNER

Adakoy Marina

Adakoy Marina

SUNDOWNER

Adakoy Marina

Adakoy Marina

Adakoy Marina

SUNDOWNER

Adakoy Marina

Adakoy Marina

Adakoy Marina

Adakoy Marina

Adakoy Marina

Adakoy Marina

Adakoy Marina

Adakoy Marina

Adakoy Marina

...endlich unterwegs

...endlich unterwegs

...endlich unterwegs

...endlich unterwegs

 

 

Palamut – das Hafenbecken wird auf 4 m Tiefe ausgebaggert

Palamut Hafen, hier liest man immer wieder und immer noch, dass die Hafeneinfahrt gerne versandet und man “stecken” bleibt, dies war bisher leider wirklich so, auch wir sind schon mal mitten in der Hafeneinfahrt bei 2 m aufgesessen. Heute erreicht uns per Whatsapp die Information, dass das Hafenbecken im Moment auf 4 m Wassertiefe ausgebaggert wird. Sehr schön 😉 Gürcan vom Adamik Restaurant in Palamut hat uns auch sofort ein paar Bilder dazu geschickt.

Laut Insider wurde die Hafeneinfahrt das letzte mal 2009 ausgebaggert, zum Bericht kommt Ihr hier.

Der Ort gehört seit je her schon immer zu unseren Lieblingsplätzen, egal ist wann wir hier aufschlagen, die Begrüssung ist immer herzlich und es fühlt sich an, wie “heimkommen”. Der Honig vom ehemaligen Hafenmeister ist mega lecker (den durften wir uns schon selber schleudern) und wenn der Hausherr vom Adamik für uns kocht….Hmmmm lecker.

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Weitere Informationen  unter Lieblingsplätze

 

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken

Palamut Hafenbecken