Montag, 14.09.2020 | Selimiye – Kocabahce Koyu | 14,71 nm

Die Tradition, dass morgens jede Yacht ein frisches Fladenbrot bekommt, wurde beibehalten. Das Brot ist noch warm, als es an Bord gebracht wird. Wir beschließen vor dem Frühstück einkaufen zu  gehen, bevor es zu heiß wird. Viel brauchen wir nicht zwei 5-Liter-Kanister Wasser, 4 Liter Milch, Fanta, Obst, ein paar Tomaten und Gurken, das war’s. Was uns aber besonders wichtig ist, beim Bäcker, die kleinen Apfeltaschen zu kaufen, die Zerrin so sehr mag. Wir nehmen gleich 30 Stück mit, denn die schmecken allen gut.

Zurück an Bord frühstücken wir erst mal. Die Jungs bekommen Spiegeleier und Nane Joghurt mit Honig. Gegen 11 Uhr kommt der Käse, den wir im Voca bestellt haben. 80 Tyl, für ca. 400g, aber er schmeckt uns so gut, dass wir das Angebot gestern nicht ausschlagen konnten.

Dirk und Micha quatschen noch mit dem Eigner der Il Sogno – seine neue Motoryacht – früher hatte er die Pulcinella und wir haben ihn schon öfters getroffen.

Um 12 Uhr legen wir ab und beschließen den Wind auszunutzen und noch ein bisschen durch den Hisarönü zu kreuzen. Erst um 15:30 Uhr steuern wir die Bucht von Sailors Paradise an und liegen pünktlich zum Family Cay am Steg. Nach uns kommt die Brista rein, will aber nur Wasser bunkern – unmöglich aus unserer Sicht, in einer Bucht, Wasser zu verlangen. Dann wollen sie an eine Boje. Das An- und Ablegemanöver gleicht einem Disaster man kommt jedes Mal quer und weiß nicht wirklich, was man tut. Aber das ist nicht unsere Baustelle. Wir trinken gemütlich Tee mit der Familie, essen Apfeltaschen und den selbst gebackenen Kuchen von Zerrin mit Pfirsich, Rosinen und Walnüssen – lecker. Danach gehen wir mit Berrin auf die Suche nach Dirk. Die Ziegen sind hinter dem Haus, erschrecken sich aber, als Tarek den Generator anschmeißt. Wir verfolgen sie bis hinter den Campingplatz und bis zu den Felsen, aber leider kommen wir Dirk nicht näher.

Zum Abendessen bekommen wir von Zerrin zusätzlich zu unserer Bestellung lauter leckere Sachen geschickt inkl. Baklava und eine Art gebackener Milchreis mit Nüssen und Zimt zum Abschluss. Wir sind sooo satt und trinken an Bord noch einen Raki bevor wir ins Bett gehen.

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

...unterwegs

Unterwasser

...unterwegs

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Unterwasser

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Freitag, 11.09.2020 | Sailors Paradise – Karasüleyman Bükü | 5,76 nm

Heute wollen wir uns einen Ankerplatz zum freien Schwojen suchen. Aber erst mal gehen wir frühstücken und genießen das leckere Frühstück von Sailors Paradise. Die kleinen gebackenen Puffer schmecken ganz besonders lecker. Wir besprechen die Route für die kommenden Tage – irgendwann brauchen wir Wasser und Strom. Das gibt es aktuell nur in Selimiye. In Orhaniye ist das Palmiye und die Cennet Marine geschlossen. Also planen wir am Sonntag  Selimiye ein und lassen Jürgen aus der Ferne die Reservierung im Voca für uns machen. Am Montag wollen wir noch zu Sailors, dann am Dienstag nach Bozukkale, am Mittwoch nach Ciftlik und am Donnerstag nach Marmaris, um am Freitag früh im Krankenhaus den Test zu machen. Wir zahlen die Rechnung und verabschieden uns bis Montag.  Gegen 12:30 Uhr legen wir ab, mal wieder ohne Wind. Um kurz vor 14 Uhr kommen wir in die Bucht von Karasüleyman Bükü, hier liegen schon 2 Yachten und ein Katamaran vor Anker. Wir wollen uns noch dazwischen einfädeln. Die ersten beiden Ankerversuche graben den Anker nicht richtig ein, trotz hoher Drehzahl im Rückwärtsgang, also warten wir ab, bis eine Yacht und die zwischenzeitlich eingelaufenen Ausflugsboote wieder weg sind und starten einen neuen, diesmal erfolgreichen Versuch. Die Wahrscheinlichkeit, dass am Samstag noch mehr Boote auf Ankerplatzsuche sein werden ist hoch, also plädiert Nane dafür, bis Sonntagmittag hier zu bleiben. Wir genießen die Bucht, schwimmen, trinken Kaffee, quatschen. Gegen Abend macht Nane überbackenes Brot und wir schauen in die Sterne. Die AnkerApp überwacht uns und unseren Anker. Aber mit fast 50 Meter Kette auf 4 Meter und einem Anker, der „fett eingegraben“ ist, kann uns nichts passieren.

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

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Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

unter Wasser

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Andiamo

Bugstrahlruder

Anker Kontrolle

Andiamo

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

unter Wasser

unter Wasser

unter Wasser

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Donnerstag, 10.09.2020 | Sögüt – Sailors Paradise | 13,11 nm

Nane hat für heute bei Zerrin reserviert. Wir hoffen auf etwas Wind um die Mittagszeit. Also lassen wir es langsam angehen. Wir checken unsere Vorräte, gehen einkaufen und frühstücken erst mal. Nane lässt „Dondurma Money“ im Market für Öykü, so dass sie sich Immer mal ein Eis holen kann. Danach gehen wir eine Runde schwimmen. So warm, wie in Sögüt war das Wasser bisher nirgends. Ein Erfrischungseffekt ist kaum wahrnehmbar. Als wir die Rechnung bezahlen wollen, kommt die Gendarmerie und prüft, ob alle Masken haben, ob am Eingang Desinfektionsmittel für die Hände da ist, ob der Abstand der Tische passt. Sie prüfen die Toiletten und die Küche und sind zufrieden. Die Vorschriften haben sich in der Türkei verschärft, da man die Schule wieder starten will, was bei höheren Infektionszahlen nicht möglich ist.  Später  sehen wir die Gendarmerie auf dem Wasser, wie sie die Gullets kontrollieren.

Wir setzen die Segel Groß und Genua (Thomas, bitte nimm das zur Kenntnis) und kreuzen aus der Bucht von Sögüt. Bis zur Untiefentonne Atabol Adasi haben wir guten Wind, und kommen in der Spitze mit über 7 Knoten gut voran, dann schläft der Wind ein. Also holen wir die Segel ein und schmeißen den Motor an. So wenig Wind wie diese Woche hatten wir noch nie. Um 16:30 Uhr steuern wir Kocabahce Koyu an. Außer uns liegen nur 2 Segler da, aber der Jetty ist abends komplett belegt. Wir gehen erst mal schwimmen und danach einen Cay trinken. Der neue Kellner erklärt zunächst  „Cay yok“ wird aber von Zerrin sofort darauf aufmerksam gemacht, dass er einen neuen zu kochen hat. Wir erzählen von den Kontrollen der Gendarmerie in Sögüt und dass Tischdecken und Sitzpolster aus Hygienegründen kritisch gesehen werden, das wird sofort übernommen.

Abends sitzen wir wieder am runden Tisch unter der Palme und genießen die Köstlichkeiten aus der Küche. Zum Nachtisch bekommen wir eine Art Milchreis mit Zimt und Nüssen – sehr lecker. Mehmet lädt und zum Frühstück ein und wir unterhalten uns ein bisschen. Neben uns liebt eine Jeanneau, die uns gut gefallen würde. Wieder malen wir uns aus, was für ein Schiff für uns mal ideal wäre. Große Genua für die Nane  und einen anständigen Backofen. Ordentlicher Anker für den Dirk und ausreichend Power, Micha würde im Cockpit gern ausreichend Platz  zum Schlafen haben und so kommen wir vom Hundertsten ins Tausendste. Als Absacker gönnen wir uns noch einen Raki und gehen in die Kojen.

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Kocabahce Koyu

Sögüt

Sögüt