Donnerstag, 06.09.2018 | Selimiye – Karasüleyman Bükü | 5,95 nm

9.00 Uhr | Wir werden wach. Dirk hat gut geschlafen, weiß aber noch nicht, wie es ihm geht. Nane steht auf und räumt ein bisschen rum, schreibt Blog und kocht Kaffee. Dirk geht erst mal schwimmen, um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Wir bekommen unser Brot und Nane richtet das Frühstück.

09.30 Uhr | Die Sundowner Crew verabschiedet sich. Wir helfen beim Ablegen und winken am Steg. Jan und Irem haben versprochen noch einen kleinen Törnbericht über den Ausflug bei uns an Bord zu liefern – wir freuen uns darauf.

10.00 Uhr | Wir gehen noch etwas Obst kaufen und holen beim Bäcker die kleinen Apfeltaschen für Zerrin. Die Sennur will heute nach Kocabahce Koyu und wir lassen diesen kleinen Gruß an Sailors Paradise überbringen. Dirk geht es so lala – die Wettervorhersage sagt für 18 Uhr 20 Knoten Wind aus NW an. Nane will es trotzdem mit der Bucht versuchen. Als Backup können wir imme noch zurück nach Selimiye – Hussein ist nicht ausgebucht.

11.30 Uhr | Wir machen die Luken dicht, verabschieden uns bis Sonntag (Nane hat reserviert, denn Selimiye steht auf Thomas Wunschliste) und tuckern im ersten Gang aus der Bucht von Selimiye.

12.15 Uhr | Wir setzen die Genua und kreuzen Richtung Karasüleyman Bükü.

13.15 Uhr | Die große Bucht ist leer, so wie wir uns das gewünscht haben und wir lassen den Anker Richtung  WNW fallen. Dirk gibt 60 Meter Kette bei einer Tiefe von 5 Metern, das müsste auch bei 20 Knoten passen.

15.00 Uhr | Der Wind hat wie angekündigt aufgefrischt, Nane schnorchelt den Anker ab – passt. Jetzt kommen Ausflusgboote in die Bucht, 15 Minuten dürfen die Gäste baden und dann wieder weiter. 5 Buchten auf einem Trip.

16.00 Uhr | Dirk schaut sich auch noch mal den Anker an – passt. Die Instrumente zeigen Böen von 16 Knoten – alles gut.

18 Uhr | Wie vorhergesagt, kommen die Böen jetzt mit 20 Knoten, manche mit 22, 23 Knoten, wir pendeln an der Kette, aber bleiben auf unserer Position. Nanes Anker App bestätigt das.

19.00 Uhr | Wir sehen eine Yacht in Rückwärtsfahrt vom Golf Richtung Bucht fahren und wundern uns. Als die Yacht näher kommt, sehen wir, dass sie den Anker vor sich her zieht. Sie stoppt vor der Bucht, fährt vorwärts, rückwärts, versucht den Anker einzuholen, nix geht. Der Skipper telefoniert. Sie sind aber zu weit weg, als dass wir hätten fragen können, wo das Problem liegt. Nane geht in die Küche, um einen Salat zu machen, auf mehr haben wir heute keine Lust.

20.00 Uhr | Ein Schlauchboot unter Motor kommt der Yacht zur Hilfe, Sie fahren mit der Yacht bei viel Gas noch mehrmals hin und her und bekommen den Anker dann eingeholt. Was genau das Problem war, ist für uns nicht ersichtlich.

21.00 Uhr | Der Sternenhimmel ohne Lichtsmog ist phantastisch. Wir hören Musik und liegen an Deck – einfach herrlich.

24.00 Uhr | Der Wind hat nachgelassen und wir gehen ins Bett.

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Bigfoot Bay

ankern...

in der Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

In der Bucht...

In der Bucht...

In der Bucht...

In der Bucht...

In der Bucht...

In der Bucht...vor Anker

In der Bucht...vor Anker

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Andiamo

Bigfoot Bay

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

vor Anker

Bigfoot Bay

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Dienstag, 05.09.2018 | Sailors Paradise – Selimiye | 8,81 nm

Heute schlafen wir etwas länger. Dirk fühlt sich nicht besonders. Sein Rücken plagt und er hat schlecht geschlafen. Nane lässt ihn noch schlafen und geht zu Zerrin und Egge, um ihm das kleine Lego-Geschenk zu geben, dass wir mitgebracht haben. Ein kleiner Pinguin und ein kleiner Eisbär. Letztes Jahr um diese Zeit haben wir mit Zerrin überlegt, wie der kleine Junge wohl sein wird, wenn er auf der Welt ist und heute ist er da und lacht uns an.

11.00 Uhr | Nane überredet Dirk, eine Runde zu schwimmen, dass es ihm besser geht. So richtig helfen tut es nicht. Die Sundowner macht alles klar zum Auslaufen, sie wollen in Bencik noch eine kleine Mittagspause einlegen. Wir gehen stattdessen unsere kleinen Ziegen besuchen. Nane und Dirk sind richtig gewachsen und springen hinten im Garten herum. Sie boxen sich die ganze Zeit und wir stellen fest, es ist wie bei uns ;-) witzig.

12.20 Uhr | Noch liegen wir am Steg und Dirk hofft, dass es ihm besser geht. Nach Selimiye ist es ja nicht weit – wir haben Zeit. Gerade fährt Helmut mit seinem Trimaran in die Bucht und macht an der Boje fest. Er schimpft über die Wellen und dass er 4 Stunden aus Bozburun bis hierher gebraucht hat.

13.45 Uhr | So richtig besser geht es Dirk noch nicht, aber wir legen ab, um bei achterlichem Wind nur mit der Genua nach Selimiye zu halsen. Draußen haben wir weiße Schaumkronen und guten Wind. Achterlich ist der scheinbare Wind bei 18 Knoten. Nane versucht die Wellen gut abzufangen, dass Dirk nicht noch elender wird.

14.30 Uhr | Die Welle ist nicht ohne, dafür kommen wir schnell voran. Wir fahren eine Halse und steuern auf die Bucht von Selimiye zu.

15.00 Uhr | In der Bucht von Selimiye sind zumindest die Wellen weg, ber der Wind pfeift immer noch kräftig. In der Mitte der Bucht müssten wir wenden, um weiter unter Sege zu bleiben, holen aber die Genua ein. Fender raus, Achterleinen klar, Dirk übernimmt das Steuer.

15.30 Uhr | Wir haben heftigen Seitenwind als wie an den Jetty des Aurora Restaurants kommen. Suzan und ein Mitarbeiter stehen am Steg. Wir werden leicht abgetrieben, aber die Luvleine sitzt und wir können eindampfen. Nane macht die Muring und findet, dass Dirk das trotz Übelkeit und Kopfschmerzen sehr gut gemacht hat.

16.30 Uhr | Wir gehen eine Runde schwimmen – das tut wirklich gut. Danach wollen wir der Schweizer Crew den Bankomat und den Barber zeigen. Dirk lässt sich auch rasieren, Guido und Heinz waren erst skeptisch, dafür sind sie im Anschluss begeistert.

18.00 Uhr | Dirk hat der Ausflug nicht gut getan, er muss sich wieder hinlegen und verkriecht sich vom Cockpit recht schnell in die Koje. Nane geht duschen und verabredet sich mit der Sundowner-Crew zum Abendessen.

20.00 Uhr | Das Essen begeistert alle. Nane hat sich wie üblich für den Wolfsbarsch entschieden. Der Skipper der Sennur und seine Frau setzen sich mit zu uns, wir bauen einfach an. Es ist eine lustige Runde und wir unterhalten uns sehr gut.

22.30 Uhr | Nane verabschiedet sich und schaut nach Dirk, der tief und fest schläft. Noch ein Anruf bei der Mama und ab in die Koje.

Die Sundowner

Schmetterling

Schmetterling

Nane & Dirk

Nane & Dirk

Nane & Dirk

Nane & Dirk

Nane & Dirk

Die Sundowner

Nane & Dirk

Jürgen Droll

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Sailors Paradise

Nane

Nane

Nane & Dirk

Nane & Dirk

Nane & Dirk

Dirk

Dirk

Dirk

Die Chefin

Tschüß Sundowner

Tschüß Sundowner

Dirk

Tschüß Sundowner

Montag, 04.09.2018 | Sögüt – Dirsek Bükü – Sailors Paradise | 20,14 nm

Wir wachen auf und es ist einfach nur warm. Also raus aus der Koje und erstmal eine Schüssel mit Müsli und kalter Milch. Wir wollen vor dem Auslaufen noch in den Market und den bestellten Rukola Salat abholen.

10.00 Uhr | Wir zahlen unsere Rechnung von gestern, trinken noch einen Cay und verabschieden uns bis in zwei Wochen und fangen an alles aufzuräumen, heute bekommen wir Besuch von der Sundowner. Ein junges Pärchen würde gern mal den Unterschied zu einem Katamaran ausprobieren, darum segeln Jan und Irem heute bei uns mit.

11.00 Uhr | Pünktlich wie vereinbart sind die zwei am Start und meinen, die Crew der Sundowner wäre startklar für die Regatta. Kaum dass wir abgelegt haben, sehen wir schon Jürgen, wie er die Segel setzt – die meinen es ernst. Also alle man auf Position, wir setzen das Groß und die Genua und schon nimmt die Andiamo Fahrt auf.

11.30 Uhr | Nane schafft es mit einer Wende aus der Bucht, wir kreuzen dicht  an der Sundowner vorbei – die optimale Gelegenheit für Fotos. Nane will mit langen Schlägen Höhe laufen, die Sundowner versucht es mit kurzen Schlägen und mehr Wenden. Jan hat das Ruder übernommen und hält perfekt den Kurs. Wir haben kaum Welle und die Andiamo läuft über 8 Knoten. Zwischenzeitlich knackt er die 9 Knoten-Marke.

12.00 Uhr | Wir wenden und können hart am Wind Höhe gewinnen. Die kleine Regatta läuft gut für uns und Jan hat sichtlich Spaß an der Arbeit am Ruder.

12.30 Uhr | Klar zur Wende und Kurs Richtung Symi. Irem übernimmt das Ruder und hat nach kürzester Zeit raus, wie man mit der luvgierigen Andiamo zurecht kommt. Wir lassen es laufen, auch Irem schafft die 9 Knoten. Wenn wir vor der Sundowner ankommen, macht das keinen Sinn, wir sollen ja längsseits gehen.

13.00 Uhr | Wir fahren die letzte Wende, Jan übernimmt wieder das Ruder. Der Wind hat zugenommen und die Welle auch. Wir können leicht abfallen, um an der Untiefentonne mit sicherem Abstand vorbei zu kommen und bei halbem Wind, wird das Steuern auch angenehmer. Die Sundowner ist jetzt auch raus aus dem Yesilova Golf und wir nehmen Kurs auf Dirsek. Auch bei achterlichem Wind läuft die Andiamo dank der neuen Genua mit 8 Knoten – was für ein toller Segeltag.

13.40 Uhr | Wir bergen die Segel außerhalb der Bucht und fahren unter Motor nach Dirsek. Jürgen hat mit der Sundowner auf der Sandbank geankert und wir gehen längsseits. Eine kurze Besichtigungstour der Andiamo folgt, danach gehen wir schwimmen. Jürgen kocht – perfekt.

14.00 Uhr | Wir bekommen Salat und Linguini mit einer leckeren Soße aus frischen Tomaten, Knoblauch, Öl und Schafskäse – lecker. Ein Skipper, der kochen kann, hat was – danke für die Einladung, das war wirklich gut!

16.00 Uhr | Wir waren nochmal schwimmen, haben uns sehr gut unterhalten und verabschieden uns von der Sundowner-Crew. Danke für die Gastfreundschaft. Wir sehen uns bei Sailors Paradise. Der Wind hat nochmal zugelegt und wir setzen die Genua, um mit achterlichem Wind um die Insel Topan Adasi nach Kocabahce Koyu zu halsen.

16.30 Uhr | Wir legen an und werden herzlich begrüßt – perfektes Timing für den Family Cay. Wir lernen ein englisches Pärchen kennen, die auch seit über 10 Jahren hierher kommen. Wir schnacken, freuen uns, das Mustafa wieder da ist , spielen mit Egge und genießen den Moment.

18.00 Uhr | Schnell noch mal schwimmen, bevor die Sonne untergeht. Das Wasser fühlt sich an wie Seide, kleine Fischschwärme stehen unter den Booten, es hat eine angenehme Temperatur, nicht so warm wie in Sögüt, herrlich frisch, aber auch nicht kalt. Perfekt.

19.30 Uhr | Wir gehen zum Essen und empfehlen der Crew das gute Filet-Steak von Bayram. Nane gönnt sich KingPrawns und Dirk will nach dem leckeren Mittagessen nur Köfte. Die Meze nehmen wir uns selbst (eine große Freundschaftsausnahme) und bestellen noch eine Portion Hunter Börek. Fein.

22.30 Uhr | Wir haben uns sehr gut unterhalten und gehen langsam zurück an Bord. Nane will noch ihre Mama anrufen und Sterne gucken. Bayram spielt Klarinette und so genießen wir den restlichen Abend an Deck mit orientalischen Klängen und einen Sternenhimmel, der umwerfend ist.

Captainsdinner

Sundowner

Sundowner

Competition mit Team Sun

Treffen in Dirsek

Treffen in Dirsek

Treffen in Dirsek

Treffen in Dirsek

Treffen in Dirsek

Treffen in Dirsek

Treffen in Dirsek

Im Yesilova Golf

Im Yesilova Golf

Im Yesilova Golf

Im Yesilova Golf

Competition mit der Sundowner

Andiamo

Dirsek

Dirsek

Dirsek

Dirsek

Dirsek

Dirsek

Dirsek

Dirsek

Bordküche

Bordküche

Bordküche

Bordküche

schöner Kurs