Samstag, 07.06.2025 | Orhaniye – Sailors Paradise | 8 nm

An diesem Morgen ist mit Packen und auschecken angesagt. Nane putzt innen und bezieht die Kabinen frisch. Die Crew geht schon mal frühstücken, bevor sie um 11 Uhr  abgeholt werden. Dirk quatscht mit Dogan und fragt, ob er den Savaya Yachtclub kennt, zu dem wir am Sonntag wollen.  Dogan meint, er kennt den Besitzer und ruft für uns an, um die Reservierung zu bestätigen – wir sind gespannt, was die Location zu bieten hat. Wir werden das erste Mal dort anlegen. Um 10.30 Uhr kommen Alex und Thomas und Nane und Dirk gehen nach der schweißtreibenden Arbeit erst mal duschen. Dogan hat uns ein Glas Pinien-Honig von seinen eigenen Bienen geschenkt, das werden wir daheim genießen. Wir verabschieden Lenka, Sven und Markus, winken Ihnen nach und frühstücken erst mal gemeinsam mit Alex und Thomas. Danach ist Einkaufen angesagt. Im A101 kaufen wir den restlichen Akmina-Bestand auf und im Migros besorgen wir, was wir sonst noch für die Woche brauchen. Nane und Alex gehen noch auf den Markt, um Obst und Salat einzukaufen und gegen 14 Uhr legen wir ab. Thomas ist schon wieder hitzegeplagt und jammert ein bisschen vor sich hin. Aber kaum sind wir unterwegs geht es ihm besser.

Wir haben etwas Wind und setzen die Genua. Der Große übernimmt das Steuer und wir cruisen gemütlich bis zur Höhe des D-Marin-Hotels vorbei an Nanes Bucht, die immer noch voller Motorboote liegt – es ist Bayram, dann schläft der Wind ein. Also Segel rein und Motor an.

Als wir in die Bucht von Sailors Paradise einbiegen, sehen wir dass der Jetty voll ist. Hmmm – wir haben reserviert. Aber als wir näher kommen legt gerade eine Yacht ab, so dass wir in die Lücke kommen und froh sind, nicht nach einer Alternative suchen zu müssen.

Wir gehen baden und genießen die angenehme Wassertemperatur – ganz anders als noch vor einer Woche. Dirk und Nane gehen Familiy—Cay trinken und freuen sich, dass Turgut auch wieder da ist. Wir quatschen mit Zerrin und werden mit Gebäck verwöhnt.

Da der Jetty voll ist, gehen wir nicht zu spät zum Essen, sonst dauert es zu lange, bis wir etwas bekommen. King Prawns, Dorade, Salat und Vorspeisen werden gebracht und so wird der erste Abend für Thomas und Alex kulinarisch ein Volltreffer.

Zurück an Bord quatschen wir noch, tauschen uns aus und verschwinden irgendwann nach und nach in den Kojen. Gott sei Dank geht etwas Wind, dass Thomas in seiner Kabine nicht vor Hitze eingeht.

Sailors Paradise

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Freitag, 06.06.2025 | Karasüleyman Bükü – Orhaniye | 4 nm

Heute lassen wir es langsam angehen, es ist der letzte Tag auf dem Meer für Lenka, Sven und Markus. Wir frühstücken gemütlich, gehen schwimmen, lassen uns trocknen und gehen nochmal schwimmen. Der Charme von Nanes Lieblingsbucht ist nicht mehr der, der er mal war. Zu viele Boote zu viel „Gammel“, der im Wasser schwimmt. Das war In Bükü wirklich schöner. Nane schreibt mit Hassan von der Palmiye Crew, ob es möglich ist über den Tankwagen aufzutanken. Er will es organisieren. Wir sollen zwischen 14:30 Uhr und 15 Uhr am Steg sein. Als die Ausflugsboote in der Karasüleyman Bükü einlaufen und russische Gäste die Bucht bevölkern, ist es für uns das Zeichen zum Aufbruch. Gegen 13 Uhr holen wir den Anker auf und setzen ein letztes Mal die Genua um im Slow-Motion-Modus Richtung Orhaniye zu cruisen. 3 Knoten Fahrt – das ist wahre Entschleunigung.

Wir legen neben Dogans „Struan“ an und gönnen uns erst mal einen Anleger-Drink und ein Dondurma, das Nane vom Migros holt, bevor es etwas hektisch wird. Wir spritzen das Boot ab, füllen die Tanks auf, die Crew fängt an zu packen – so schnell vergeht eine Woche. Markus gönnt sich ein Nickerchen und der Rest der Crew geht an den Pool. Der Unterschied zwischen Salz- und Süßwasser wird wieder mal deutlich, hier muss man sich mit Schwimmbewegungen über Wasser halten, sonst geht man unter.

Am Abend freut sich Mehmet, dass wir wieder mal im Palmiye Restaurant sind. Lenka und Nane haben Chateaubriand vorbestellt, der Rest der Crew gönnt sich Meeresfrüchte, Lamm und Chickencurry. Mehmet zaubert das Chateaubriand mit einer flambierenden Feuer-Show am Tisch und es ist wie immer göttlich lecker.

Im Anschluss genießen wir den letzten Abend an Bord, nehmen, den ein oder anderen Drink und lassen die vergangene Woche Revue passieren – „schee war’s“.

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Mastspitze PV

Mastspitze PV

Mastspitze PV

Mastspitze PV

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

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Orhaniye

Karasüleyman Bükü

Sven

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Sven

GOPR0416

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Karasüleyman Bükü

Donnerstag, 05.06.2025 | In Bükü – Dislice Adasi – Karasüleyman Bükü | 8,5 nm

Die Nacht vor Anker war wunderbar ruhig. Vor dem Frühstück geht es erst mal eine Runde ins Wasser. Nane hat die restlichen Orangen ausgepresst, so dass es für jedes Crew-Mitglied ein Gläschen gibt. Wir wollen heute versuchen an der Dislice Adasi zu ankern und dann am Nachmittag in Karasüleyman Bükü die letzte Nacht vor dem Crew-Wechsel in Orhaniye zu verbringen. Leider hatten andere den gleichen Plan und als wir die kleine Insel ansteuern, haben Güllets und Ausflugsboote den Platz belegt. Auf 35 Metern wollen wir nicht ankern und schon gar kein Manöver in schwimmenden Ausflugsgästen fahren. So schauen wir uns die Insel an und machen uns auf den Weg zu Nanes Lieblingsbucht. Im Gegensatz zu gestern ist dort heute ausreichend Platz für uns. Was negativ auffällt, sind die ganzen Motoryachten, die wie eine Reihenhaus-Siedlung die Bigfoot Bucht belegt haben und mit Ihren Landleinen alles so abgesperrt haben, dass kein anderes Boot mehr anlegen kann. Sogar am äußeren Ende „unserer“ Bucht liegen zwei große Yachten. Wir werfen den Anker auf 6 Metern, fahren ihn ein und lassen uns frei schwojend pendeln – schön. Sven ist happy, dass das Dondurma-Boot vorbei kommt, so bekommt er keinen Entzug.

Es kommen noch ein paar Ausflugsboote rein und fahren wieder raus, dann ist Ruhe. Heute Abend verwöhnt uns Lenka mit einem phänomenalen Nudelsalat und Hähnchenbrust – das muss man neidlos eingestehen, sie ist die beste Bordköchin, die wir je kennenlernen durften.

Nane möchte noch mal „Schnauz“ spielen und so vergeht auch dieser Abend viel zu schnell, genau wie die ganze Woche…. Schade. Morgen geht es nach Orhaniye und am Samstag früh gehen Lenka, Sven und Markus von Bord. Thomas und Alex kommen schon am Freitag an, übernachten noch einmal in Marmaris und machen sich Samstagvormittag auf den Weg nach Orhaniye, um die zweite Woche dabei zu sein. Aktuell ist Bayram und wir hoffen, dass es nicht zu schwierig wird immer einen Anlegeplatz zu finden, wenn die türkischen Eigner auch alle unterwegs sind.

Karasüleyman Bükü Hisarönu

Karasüleyman Bükü Hisarönu

Karasüleyman Bükü Hisarönu

Karasüleyman Bükü Hisarönu

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Karasüleyman Bükü Hisarönu

Karasüleyman Bükü Hisarönu

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