Die letzte Nacht in unserer geliebten Bucht von Ciftlik ist herrlich ruhig. Wir schlafen mit diesem sanften, kaum spürbaren Wiegen der Pura Vida ein – ein Gefühl, das uns zu Hause definitiv fehlen wird. Der erste Kaffee an Deck, serviert vom unermüdlichen ZR, ist wie immer ein Genuss. Während Nane und Dirk die Rechnung bezahlen und sich bis September verabschieden, ist unser Frühstücksbrot noch im Ofen in Arbeit. Wir entscheiden uns zu warten. Eine gute Entscheidung, denn das erste Brot, das aus dem Ofen kommt, ist für uns. Nane jongliert den heißen Laib an Bord wie eine Zirkusartistin und ist froh, als sie ihn sicher an ZR übergeben kann.
Heute gönnen wir uns zum Abschluss ein kleines Highlight: den Vita Beach Club in Kumlubükü. Die Location ist traumschön und wir haben es uns verdient. Der Wind hat heute leider keine Lust, dafür schickt er uns eine unangenehme Welle, die uns auf der kurzen Strecke ordentlich durchschaukelt.
Ein Glück haben wir reserviert. Der Steg hat nur Platz für vier Boote. Als wir ankommen, sind wir mehr als angenehm überrascht. Das Team am Jetty weiß, was es tut. Wir bekommen zwei top-gewartete Muringleinen, Wasser und Strom werden angeboten. Letzteres brauchen wir dank unserer potenten Solaranlage nicht – ein großer Vorteil der Pura Vida, die den ganzen Törn ohne Landstrom auskommt.
Nach einem wohlverdienten Anleger-Shandy springen wir ins Wasser und spielen mit Hansis Tauch-Scooter. Das Ding macht einfach Laune! Nach dem Nachmittagskaffee testen wir den Pool und die luxuriösen Regenduschen des Clubs. Die gesamte Anlage ist blitzsauber und extrem stilvoll – “chillig” trifft es wohl auf den Punkt. Dirk lässt die Drohne steigen, Nane schickt die Aufnahmen an den Besitzer, der sich riesig freut.
Gegen 19 Uhr ist es dann so weit: Abendessen. Hansi und Heinz von der Il Sogno hatten uns schon die Burger wärmstens empfohlen, also bestellen wir den Premium Burger. Und wir werden nicht enttäuscht – absolute Spitzenklasse! Als Dankeschön für die Drohnenaufnahmen und das kleine Video, das Dirk noch schnell mit Musik unterlegt hat, spendiert uns der Club Crème Brûlée und Tiramisu. Besser geht’s nicht.
Der Vita Beach Club ist eine absolute Empfehlung, aber eine Reservierung ist zu empfehlen. Man kann zwar auch in der Bucht ankern und mit dem Dingi anlanden, aber Dingi-Fahren war noch nie so unser Ding.
Wir genießen den letzten Abend bei entspannter Lounge-Musik und dem einen oder anderen Weißweinschorle. Es ist schade, dass diese 14 Tage schon wieder zu Ende gehen. Gefühlt hätten wir es noch ewig ausgehalten. Aber die Vorfreude auf Mitte September tröstet uns. Wir kommen wieder