Törnplanung Pfingsten 2012

Unsere Törnplanung für Pfingsten 2012 steht. Diesmal wollen wir Richtung Kalkan, Kas und in den Kekova-Golf – wir sind gespannt, was uns erwartet. Im Göcek-Golf treffen wir auf unsere “kleine Crew” und nehmen unseren MM an Bord. Danach kann es los gehen.

Tag 0: Freitag, 25. Mai 2012 | Dalaman – Marmaris

Wir haben die Flüge nun bei Pegasus gebucht und wir werden um kurz vor Mitternacht in Marmaris eintreffen. Ein Hotel in der Nähe der Netsel Marina haben wir gefunden, ein 3 Bett-Zimmer, aber wir brauchen ja nur ein Bett und am nächsten Morgen eine Dusche! Laut Hotelbeschreibung ist ein kostenloser Transfer zum Hafen inklusiv, wir werden berichten.

Panoramabild von Udo Hinnerkopf.

Tag 1: Samstag, 26. Mai 2012 | Marmaris – Ekincik-Bucht | 20 sm

Wir wollen am Samstag gleich raus. Ausgehend von den Erfahrungen im Sommer 2011 gehen wir davon aus, dass wir die Ambiente gegen Mittag übernehmen können, da sie zuvor von Jürgen und Elisabeth selbst gesegelt wird. Die Einkäufe bekommen wir davor erledigt (Tansas mit Yacht-Service) und da wir Marmaris und die Einkaufsmöglichkeiten gut kennen, dürften wir das routiniert und zügig schaffen. Da wir dieses Jahr Richtung Kas wollen, um neue Buchten und Örtchen zu entdecken, ist die erste Anlaufstation Richtung Fethiye die Bucht von Ekincik. Hier gibt es zwar die My Marina, aber wir wollen auf der Westseite der Bucht ankern und kochen – wir haben ja ein voll gebunkertes Schiff.

Stand heute kommt MM erst Samstag Abend in Dalaman an, er wird nach Fethiye fahren und dort bei T&Ö aufs Schiff gehen und dort eine Nacht verbringen. Am Sonntag wird er dann, wenn wir uns in der Tomb Bay treffen, zu uns umsteigen.
Versorgungsmöglichkeiten: keine

Marmaris - Ekincik | 20 sm

Marmaris – Ekincik

 

Tag 2: Sonntag, 27. Mai 2012 | Ekincik – Tomb Bay | 30,5 sm

Die Bucht von Göcek ist unser Tagesziel am Sonntag. Die Tomb Bay oder auch wegen der Quellen am Nordufer Quellenbucht genannt haben wir uns für den zweiten Tag ausgesucht. Der türkische Künstler Bedi Rahmi hat einen Fisch auf die Felswand gemalt, der einem sofort ins Auge springt. Das Capi Kreek-Restaurant hatten wir im Sommer 2010 schon getestet und deshalb wollen wir diesmal in die Bucht Nomad Tomb. Hier kann man nur 15 min vom Wasser entfernt lykische Felsengräber besichtigen. Mal sehen, wer in der Crew dazu Lust hat. Das Nomad Restaurant (+90-539 613 87 96 oder +90-544 664 12 48) bietet mit 3 Metern Tiefe bis zu 30 Booten Mooringplätze am Steg. Hier werden wir vorab reservieren. WLAN soll vorhanden sein, ebenso ein Barber – das wäre doch am Sonntag was für unsere Herren. Einen kleinen Film haben wir auch zur Quellenbucht gefunden. Er ist zwar etwas veraltet, zeigt aber den Weg zu den Felsengräbern.

Hier haben wir geplant uns mit der kleinen Crew zu treffen und MM aufzunehmen, das wird ein schöner “Wiedersehensabend”
Versorgungsmöglichkeiten: WLAN, Quellwasser – kein Strom

Ekincik - Tomb Bay

Ekincik – Tomb Bay

 

Tag 3: Montag, 28. Mai | Tomb Bay – Cold Water Bay | 17 sm

Wenn man in diese Richtung segelt, darf man einen Anlaufpunkt nicht verpassen: die Cold Water Bay und das Restaurant von Ali Tuna (+90-533 811 05 59). Hier müssen wir reservieren und dürfen nicht nach 16.00 Uhr einlaufen. Die kalte Quelle, das Restaurant oben auf dem Hügel, der Blick in die Bucht: traumhaft. Panoramabild von Udo Hinnerkopf.
Versorgungsmöglichkeiten: keine

Tomb Bay - Cold Water Bay

Tomb Bay – Cold Water Bay

 

Tag 4: Dienstag, 29. Mai 2012 | Cold Water Bay – Kalkan | 31 sm

Kalkan ist ein idyllischer Hafenort mit steilen Kopfsteingassen. Im Stadthafen sind die Wassertiefen um die 3 m. Hier wollen wir kochen – frische Lebensmittel können wir hier auch wieder einkaufen. Alternativ können wir den Tip von Claus Hesse testen – Büffet auf dem Hoteldach für nur 20 TL. Panoramabild von Udo Hinnerkopf
Versorgungsmöglichkeiten: Wasser und Strom, Einkaufsmöglichkeiten

Cold Water Bay - Kalkan

Cold Water Bay – Kalkan

 

Tag 5: Mittwoch, 30. Mai 2012 | Kalkan – Kas | 16 sm

Das ehemalige Fischerstädtchen Kas hat sich noch viel Ursprüngliches und Typisches bewahrt. Kas verzaubert durch sein malerisches Stadtbild und die landschaftlich reizvolle Umgebung. Der Ortskern mit den schmalen Gassen, den typischen Holzbalkonen und -erkern steht unter Denkmalschutz. Panoramabild von Udo Hinnerkopf.

Bei Flickr haben wir noch ein paar schöne Bilder von Kas gefunden, die wir hier mit freundlicher Genehmigung von Zoran Jovic als Diaschau zeigen dürfen.


Versorgungsmöglichkeiten: Wasser und Strom, Einkaufsmöglichkeiten

Kalkan - Kas

Kalkan – Kas

 

Tag 6: Donnerstag, 31. Mai 2012 | Kas – Ücagiz und Kale (Kekova) | 17 sm

Das Kekova Archipel ist mit seiner versunkenen Stadt und den schwimmenden Sarkophagen ein Ort der seines gleichen sucht. Zwischen Kas und Finike findet sich dieses Archipel mit unzähligen Schlupfwinkeln. Hier wurde uns das Restaurant von Hassan Can in Ücagiz empfohlen. Er organisiert die Reservierungen am Gemeindesteg (+90-242 874 20 45 und +90-532 513 0208). In Ücagiz wurden alle Restaurantstege letztes Jahr auf Anweisung der Behörden entfernt und die Uferpromenade wurde neu gestaltet. Am Gemeindesteg wird jetzt eine Gebühr von 20 TL erhoben. Panoramabild I von Udo Hinnerkopf. Panoramabild II von Udo Hinnerkopf
Kekova YouTube-Video
Versorgungsmöglichkeiten: keine

Kas - Kekova

Kas – Kekova

 

Tag 7: Freitag, 1. Juni 2012 | Kekova – Kastellorizon (16 sm) oder Kas Marina (20 sm)

Jetzt müssen wir den Rückweg in Angriff nehmen. Die griechische Insel Kastellorizon soll reizvoll sein, doch ob wir die entsprechenden Papiere auf beiden Schiffen haben, wissen wir nicht. Die Ambiente hat das “Private Pleasure Maritime Traffic Document”, weil das Team von Dreams of Sailing gerne die Inseln des Dodekanes anläuft. Aber wie wir das Thema ein- und ausklarieren hinbekommen und ob sich die Kosten und die Zeit dafür lohnen, müssen wir erst in Erfahrung bringen. Alternativ können wir die Kas-Marina austesten, die 2011 eröffnet wurde und die uns auch von Claus Hesse empfohlen wurde. Kastellorizon-Panoramabild von Udo Hinnerkopf.

Bei Flickr haben wir noch ein paar schöne Bilder von Kastellorizon gefunden, die wir hier mit freundlicher Genehmigung von Zoran Jovic als Diaschau zeigen dürfen.


Versorgungsmöglichkeiten: Kas Marina – Wasser + Strom
Kastellorizon – unbekannt

Kekova - Kastellorizon

Kekova – Kastellorizon

Kekova - Kas Marina

Kekova – Kas Marina

 

Tag 8: Samstag, 2. Juni 2012 | Kastellorizon oder Kas Marina – Kalkan (15,5 oder 13,5 sm)

Auf dem Weg zurück kommen wir an Kalkan nicht vorbei, so dass wir diesen Ort zweimal anlaufen werden.
Versorgungsmöglichkeiten: Wasser und Strom

Kastellorizon - Kalkan

Kastellorizon – Kalkan

Kas Marina - Kalkan

Kas Marina – Kalkan

 

Tag 9: Sonntag, 3. Juni 2012 | Kalkan – Karacören | 31 sm

Karacören ist die Alternative zur Coldwater Bay auf dem Rückweg. In dem Naturhafenhaben bis zu 50 Boote an Bojen oder an Murings Platz, die vom Karacören Restaurant angeboten werden. Reservieren sollten wir hier auf jeden Fall (+90-542 321 94 48 oder +90-532 363 07 62)
Versorgungsmöglichkeiten: keine

Kalkan - Karacören

Kalkan – Karacören

 

Tag 10: Montag, 4. Juni 2012 | Karacören – Fethiye | Yacht Classic-Hotel | 15 sm

Ursprünglich wollten wir an diesem Montag in die Sarsala Bay – die muss jetzt einen Tag warten. Das Yacht Classic-Hotel wurde uns als Anlege-Steg in Fethiye empfohlen. Da Fethiye eine tolle Stadt ist, wollen wir das mal testen. Die Möglichkeit hier noch mal Wasser und Strom zu bunkern, hat diese Entscheidung begünstigt.

Alternative Karakören - Fethiye

Alternative Karakören – Fethiye

 

Tag 11: Dienstag, 5. Juni 2012 | Fethiye – Sarsala Bay | 13 sm

Der letzte gemeinsame Tag mit der “kleinen Crew”. Den wollen wir in der angeblich schönsten Bucht im Gökova-Golf verbringen. Am Sarsala Restaurant können können bis zu 25 Yachten am Steg mit Muring festmachen. Vom Restaurant führt ein markierter Weg den Berg hinauf, wo man einen tollen Ausblick über den Göcek-Golf hat – für MM bestimmt eine Option :-) Hier sollten wir vorab reservieren (+90-532 347 49 61 oder +90-532 638 63 03).
Versorgungsmöglichkeiten: keine

Fethiye - Sarsala

Fethiye – Sarsala

 

Tag 12: Mittwoch, 6. Juni 2012 | Sarsala Bay – Asi Koyu | 22 sm

Die Bucht von Asi Koyu haben wir als idyllischen Ankerplatz kennen gelernt. Hier wollen wir noch einmal das Gefühl von absoluter Einsamkeit (hoffentlich) und Yavas Yavas bekommen, denn so langsam müssen wir uns mit der Tatsache abfinden, dass die Heimreise näher kommt.
Versorgungsmöglichkeiten: keine

Sarsala - Asi Koyu

Sarsala – Asi Koyu

 

Tag 13: Donnerstag, 7. Juni 2012 | Asi Koyu – Ciftlik | 21 sm

Ciftlik mit dem Deniz Restaurant ist eine schöne Bucht, Ídeal also, um den letzten Abend vor Marmaris zu genießen.
Versorgungsmöglichkeiten: Wasser und Strom

Asi Koyu - Ciftlik

Asi Koyu – Ciftlik

 

Tag 14: Freitag, 8. Juni 2012 | Ciftlik – Marmaris | 12 sm

Törnende – die letzten 12 sm liegen vor uns. Zurück nach Marmaris, klar Schiff machen, packen und den letzten Abend feiern. Aber wir dürfen nicht traurig sein -.der Sommer kommt bestimmt. Panoramabild von Udo Hinnerkopf.

Ciftlik - Marmaris

Ciftlik – Marmaris

 

6 Gedanken zu „Törnplanung Pfingsten 2012

  1. Hallo Nane und Dirk,
    die Planung klingt ja sehr gut, da habt Ihr Euch ja die schönsten Ecken im Osten ausgesucht. Wenn ich Euch noch einige Tips geben darf, am Hafen von Kalkan gibt des das Pirat Hotel, auf dessen Dachterasse am Pool wird abendlich ein tolles Buffet mit allem was das Herz begehrt (Vorspeisen, Hauptspeisen, Salate, Suppe und viel Nachtisch) aufgebaut. Das Ganze für nur 20 TL pro Person und die Getränke sind preislich auch moderat. In Kas hat seit 2011 die neue KasMarina eröffnet. Liegt in dem nordwestlichen Einschnitt vor Kas von Kalkan aus gesehen. Die Anlage mit den Stegen, Pool und sanitären Anlagen ist sehenswert. Zu Fuß nur 10-15 Min. bis in die City. Der Stadthafen ist, wie in Kalkan auch, häufig überfüllt. Im Kekova Archipel gehen wir immer zu Hassan ROMA der seinen Restaurantsteg unterhalb der Burgruine liegen hat. Der Ort mit der Aussicht von der Burgruine und das Essen bei Hassan lösen immer wieder Begeisterung bei meinen Crews aus. Viel Spaß

    • Hallo Nane
      hallo Dirk,

      ja, Kastellorizo ist schon sehenswert aber sonst nichts los. Ich fahre jetzt meistens einmal durch den Hafen für Fotos ohne anzulegen. Habe auch schon mal tagüber angelegt und in einer der Tavernen griechische Snaks genommen…..Achtung nicht ganz billig. Bezahlt wird dort in Euro. Übernachtet haben wir dort noch nie, schon allein wegen der Klarierungsformalitäten. Jetzt, da es die neue Kas-Marina gibt, bevorzugen wir dort hin zu gehen. In Kas ist das Dolphin Restaurant empfehlenswert. Toller Blick über den Stadthafen und gutes Essen. Viele Grüße Claus

  2. Hallo.
    Ich war letztes Jahr in Kastellorizon. Es gab keine Probleme mit Einklarieren, da es das garnicht gab. Einfach vor einem Wirt festmachen und Essen gehen. Schlafen und morgens wieder losfahren. Mehr nicht.
    Ein Tipp: Bei Karacören wäre ich vorsichtig, der hat überhöhte Preise. Die Aussicht ist Spitze, aber den Preis nicht wert. Viel lieber: Ali in der ColdWaterBay. Immer auf dem Boden geblieben. Reale Preise und bester Service und Frühstück gratis dazu.
    In Kas hat der alte Hafen viel mehr Flair und ist mittendrin. Ich bevorzuge diesen. Im Pirat gibt es auch einen Hammam. Sehr zu empfehlen.
    In Kalkan früh reinkommen, da sehr kleiner Hafen. Oder in der Bucht draussen mit Selbstverpflegung.
    Ücagiz ist ein sehr spezieller Ort. Schön, einmalig, andere Atmospäre. Es gibt auch noch mehr Wirte als Hassan. Wer Teppiche mag, geht zu Mehmet und Halil. Spitzenauswahl, beste Beratung in allen Sprachen, moderate Preise.

    Ich wünsche Euch einen Spitzen-Pfingsttörn und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Ihr wisst schon!

    Herzliche Grüße von Klaus.

  3. Hallo Dirk,
    ich habe auf Kastellhorizon schon alles mögliche erlebt. Einmal völlig problemlos ohne Einklarieren, ein anderes mal wollte der Mützenträger 250,- € von mir. Haben dann gleich wieder (im Dunkeln) abgelegt und der Wirt hat geheult… Was ihr unbedingt machen müsst, ist die “Blaue Grotte” besuchen. Die liegt an der E-Küste und ist allerdings nicht einfach zu finden. Man kann mit dem Dinghi hineinfahren und darauf achten, dass ihr zwischen 1000 und 1200 dort seid, dann steht die Sonne am Besten!
    In der neuen Marina in Kas war ich letztes Jahr. Nur ca. 1/4 der Plätze waren belegt und alles war viel entspannter als im alten Hafen. Zu Fuss zum alten Hafen sind es ca. 15-20 Minuten.
    In Kekova/Kale kann ich dir die “Pferdekopfbucht” im SE empfehlen, sehr idyllisch!
    Fethiye ist ein absolutes Muss! Am besten rechts von der Marina am YACHT-CLASSIC-HOTEL anlegen – Alles neu und sehr schöne Sanitäranlagen und wenn ihr dort auch zum Essen geht (preiswert) ist Liegeplatz, Strom und Wasser kostenlos!
    Ich wünsche euch viel Spass und guten Wind
    Rainer
    http://www.sailing21.net

    • Hallo Rainer,

      wir haben aufgrund Deines Tipps Fethiye und das Yacht Classic Hotel mal in die Planung mit aufgenommen (Tag 10). Wir sind gespannt und werden berichten.

      Danke

      Nane + Dirk

  4. Hallo Dirk,
    kann die Angaben von Rainer nur bestätigen. Die Pferdekopfbucht Bucht heisst in den Karten und Törnführern übrigens Karaloc. Wirklich ein schöner Platz, wenn nicht zu viele Gulets dort sind. Die Empfehlungen für Fethiye Classichotel hören sich gut an. Habe selbst aber keine Erfahrung damit, da mein Jahresliegeplatz in der ECE Saray Marina ist. Bin aber neugierig und schaue mir die Lage mal vor Ort an.
    Viele Spaß für Dich und Deine Crew
    Claus

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