Sonntag, 19.06.2022 | Marmaris – Dalaman – Istanbul – Stuttgart

Die letzten 2 Wochen Segeltörn ab Marmaris sind wie im Flug vergangen und schon geht es wieder zurück nach Hause. Pünktlich um 8.00 Uhr steht ein Mercedes Vito von DM Transfer am Ponton und wir packen die Seesäcke in den Kofferraum. Dirk hat die Pura Vida abgeschlossen und den Schlüssel an dem Ort verstaut, den er mit Olgac ausgemacht hat. Ein letzter Blick zurück – schön war’s. Wir kommen Ende August ja schon wieder.

Der Flug von Dalaman nach Istanbul verspätet sich um fast 50 Minuten, wir warten geduldig, bis es los geht. Da wir alle recht müde sind, nutzen wir die Zeit, im ein wenig zu dösen. Die Barstreet hat um 1.00 Uhr aufgehört zu wummern, aber so richtig tief hat keiner von uns geschlafen.

In Istanbul gönnen wir uns noch mal einen Crew-Cay und dann trennen sich unsere Wege. Rina und Christopher fliegen nach Frankfurt und der Flug geht etwas früher. Ein Selfie zum Abschied und die Idee, das nächstes Jahr im Mai/Juni zu wiederholen.

Nane, Dirk und ZR suchen ein Plätzchen, um die Zeit bis zum Abflug rumzukriegen. Es ist zwar nicht so viel los am Flughafen, aber Sitzgelegenheiten gibt es leider nur sehr wenige.

Unser Flug nach Stuttgart startet fast pünktlich und wir landen sogar fast 20 Minuten früher als geplant – läuft. Nane schüttet diesmal kein Getränk über ZR und wir genießen das Kinoprogramm an Bord. In Stuttgart ist es wärmer als in Marmaris und wir fühlen uns noch etwas im Urlaub. Dirks Neffe holt uns ab und bringt uns nach Deizisau. Danach fahren Nane und Dirk ZR nach Stuttgart. Morgen beginnt wieder unser Arbeitsalltag. Nane startet noch eine Waschmaschine – lange bleiben wir heute nicht wach, wir sind ein wenig platt. Wir freuen uns auf den Sommer-Törn.

wenigstens pünktlich

Flughafen Istanbul

Flughafen Istanbul

Flughafen Istanbul

Flughafen Istanbul

Flughafen Istanbul

Flughafen Istanbul

Flughafen Istanbul

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Heimflug ;-)

Samstag, 18.06.2022 | Ciftlik – Marmaris | 11,58 nm

Allzu früh müssen wir aus Ciftlik nicht raus, aber trotzdem sind wir kurz nach 7 fast alle am Start. ZR kocht Kaffee, Christopher leistet ihm Gesellschaft – beide waren schon schwimmen. Nane schaut sich an, was aus den Vorräten noch zum Frühstück kredenzt werden kann – alles. Es gibt zum „Galgenfrühstück“ nochmal ein Suzuk-Omelett. Wir müssen nur warten, bis das Fladenbrot aus dem Deniz-Restaurant fertig ist.

Nach dem Frühstück zeigt Christopher noch mal, dass er super spülen kann – da macht er Thomas fast Konkurrenz. Nane und Rina schwimmen noch eine Runde und dann gehen wir ins Restaurant, um die Rechnung vom Vorabend zu zahlen und eine letzte Runde Cay zu trinken. Wir verabschieden uns bis zum Sommer und machen die PuraVida startklar, um auszulaufen.

Kurz bevor wir los wollen, kommt schon die erste Yacht rein und obwohl sie einen anderen Liegeplatz zugewiesen bekommt, liegt sie am Ende direkt neben uns. Wir kommen trotzdem gut aus unserer Lücke und müssen aufpassen, dass wir die Murings der Nachbarn nicht einfangen – aber das passt. Die See ist kabbelig aber der Wind bleibt leider aus. Kurz vor 15 Uhr kommen wir an die Tankstelle und freuen uns, dass außer uns niemand an der Tankstelle wartet. Wir sind die einzigen – der Plan einen Tag später zu fliegen und so erst am Samstag zurück in die Netsel Marina zu kommen, ist aufgegangen. Das Chaos an der Tanke  ist uns diesmal erspart geblieben.

Auf den zwei Wochen hatten wir 31 Motorstunden – das ist ganz gut. Wir waren immer gemütlich unterwegs und so freuen wir uns, dass die PuraVida fast so sparsam ist, wie die Andiamo trotz höherer Leistung.

In Marmaris steht die Hitze und unsere Youngsters sind ganz schön geschlaucht. Wir gönnen uns einen Anleger und jeder packt schon mal das Gröbste zusammen. Nane und Dirk sprechen mit Olgac von Miknatis und zahlen Transitlog, Bettwäsche, Endreinigung etc. Nach einer erfrischenden Dusche wollen wir in die Stadt. Nane will das WLAN bezahlen und Dirk und Christopher wollen zum Barber. ZR und Katharina wollen danach gemeinsam mit Nane zu Hüsniye von Silvermoon, um Schals und Badetücher einzukaufen. Dort warten wir auf die beiden Jungs, die frisch gestylt mit neuem Look zu uns stoßen. Dirk hat sich für eine sehr kurze Länge entschieden und freut sich, dass seine Mähne und sein Seebären-Bart in der Türkei bleiben.

Hüsniye freut sich sehr, uns zu sehen und wir trinken erst mal eine Runde Cay. Danach starten Rina und Nane das Pashmina-Schal-Shopping-Event. Für Dirk gibt es ein neues Badetuch, das alte schwarze Tuch hat nach einen leichten Rosa-Stich nachdem Nane es mit Ihrem roten Badetuch gewaschen hat – dafür braucht er einen Ersatz. Hüsniye erklärt, dass die Badetücher bei max. 30° Grad gewaschen werden dürfen – da war er der Fehler ;-)

Wir verabschieden uns von Hüsniye bis zum Sommer und reservieren auf dem Rückweg gleich einen Tisch im Golden Plate. Zurück an Bord packen wir ein bisschen weiter. Nane und Dirk haben eine Box bekommen und lassen die Dinge da, die sie nur zum Segeln benötigen. Segelhandschuhe, Fernglas, Segelschuhe etc.  Dann gönnen wir uns noch ein oder zwei Weißweinschorle bevor wir zum Essen gehen. Das Team vom Golden Plate freut sich, uns zu sehen und wir sind froh, reserviert zu haben, denn das Restaurant ist voll. Wir gönnen uns zum Abschluss Golden Plank, Filetsteak und Christopher und Rina bekommen eine „brennende“ Platte serviert – alles sehr lecker. Wir bekommen zum Abschied eine Obstplatte geschenkt und trinken noch einen Cay. Zurück an Bord arbeiten wir an den Restbeständen unseres Weins, packen und genießen die etwas kühleren Abendtemperaturen.  Morgen früh um 8 Uhr werden wir abgeholt, um 7 Uhr klingeln die Wecker. Kurz vor Mitternacht verkrümeln wir uns nach und nach in die Kojen. Gute Nacht.

letzter Abend in der Marina

letzter Abend in der Marina

Freitag, 17.06.2022 | Ekincik – Ciftlik | 24,62 nm

Als traditionelles Ankerfrühstück hier in Ekincik gibt es noch mal Pfannkuchen und ZR rettet sich mit Schinken und Käse auf dem Pfannkuchen über den „Süßkram“ hinweg. Da richtig Wind angesagt ist, will Nane nur mit Genua raus, damit Christopher und Rina noch ein bisschen üben können. Mit der Genua der Pura Vida kann man auch gut am Wind segeln und beide fahren sehr schöne Wenden mit fast 90° – sehr gut für unsere Segelanfänger – Kompliment.

Weil wir gegenan kreuzen, machen wir aus 18 fast 25 Seemeilen, aber das ist der Segelspaß wert. Freitagabend ist es in Ciftlik nicht besonders voll. Wir kommen als zweite Yacht an den Jetty. Hassan steht am Steg und freut sich, uns zu sehen. Wir gönnen uns einen Anleger und gehen erst mal baden – die letzte Bademöglichkeit vor Marmaris, das müssen wir ausnutzen. Katharina und Christopher finden die Insel mit zwei Bergen genauso cool wie wir. Christopher zeigt uns nochmal wie man schnell und unkompliziert ins Wasser geht, auch wenn die Temperaturen frisch sind – ein Schritt und man ist im Wasser. Wir werden schauen, ob wir in Zukunft auch “christophern” oder uns weiterhin Step by Step über die Badeleiter ins kalte Wsser wagen. Kurz vor 20 Uhr gehen wir zum Essen und bestellen wie üblich zu viele Vorspeisen und sind schon fast satt, wenn das Hauptgericht kommt. Das liegt v.a. am leckeren Fladenbrot, das hier selbst gebacken wird.

Zurück an Bord versuchen wir die Weinvorräte nochmal zu dezimieren – das gelingt uns bis zum Ende des Törns sicher nicht komplett, aber wir arbeiten daran. Es geht immer noch Wind, die Pura Vida wird gut durchlüftet. Das war ein sehr schöner Segeltag mit einem tollen Abschluss. Wir hoffen morgen noch etwas Wind zu bekommen, um auch die letzten 12 Seemeilen noch etwas segeln zu können. Kurz vor Mitternacht macht sich die Müdigkeit bei fast allen bemerkbar und wir verschwinden in den Kojen.

...unterwegs

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Abends in Ciftlik

Ciftlik

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