Samstag, 15.09.2018 | Sögüt – Karasüleyman Bükü | 20,29 nm

09.30 Uhr | Müsli, Kaffee und O-Saft, langt uns als Frühstück, auf mehr haben wir keine Lust. Wir frühstücken gemütlich an Deck und lesen noch etwas, bevor der Wind kommt und wir segeln können.

11.00 Uhr | Wir gehen noch mal in den Market, verabschieden uns bis zum nächsten Jahr. Nane lässt Dodurma-Lira für Öykü da und trinken in Captains Table noch einen Cay. Gümüsler und Öykü sind leider nicht da. Also verabschieden wir uns von Sabit, wünschen für die Geburt des kleinen Deniz im November viel Glück und machen die Andiamo klar zum Ablegen.

12.00 Uhr | Dirk wird bewusst, dass wir erst in 8 Monaten wieder hier sein können und das auch nur, wenn alles gut läuft – eine lange Zeit. Sabit kommt an den Steg, um uns beim Ablegen zu helfen und winkt uns zum Abschied. Eine süße kleine Familie, die bald größer wird. Wir setzen noch in der Bucht die Genau und kreuzen am Wind raus aus dem Yesilova. Die Welle und der Strömungsversatz machen es anstrengend, aber wie beim letzten Mal schaffen wir es mit 5 Wenden aus der Bucht.

14.00 Uhr | Wir passieren die Untiefentonne „Atabol Adasi“ und fallen ab in den Hisarönü-Golf.

Spass im Hisarönü Golf

14.30 Uhr | Wir können in die Armak Bükü sehen, die Palmenbucht, in der wir mit Thomas und Alex lagen, die ist aber gut besucht und so cruisen wir weiter Richtung Big Foot Bay. Wir sehen Rauch in den Hügeln zwischen Bencik Bükü und Hotelanlage aufsteigen, da muss es heftig brennen. Hoffentlich ist niemand zu Schaden gekommen.

15.30 Uhr | Wir steuern die Bucht Karasüleyman Bükü an. Zwei Mega Yachten liegen davor „Plan B“ und „Talisman C“. Nane segelt möglichst dicht daran vorbei, um sich das genauer anzusehen. WOW – groß ist kein Ausdruck.

16.00 Uhr | Wir lassen den Anker Richtung NW fallen und liegen auf knapp 4 Metern – das ist Dirk zu nahe an Land. Also warten wir bis der Aufflugsdampfer, der hier gerade Menschen zum Baden hergeschippert hat wieder ablegt und lassen den Anker weiter draußen in der Bucht fallen. Jetzt liegt er auf 7 Meter und wir haben in alle Richtungen genügend Abstand zum Land.

18.30 Uhr | Wir gönnen uns einen Anleger und Nane macht einen Salat mit Schafskäse. Es kommt noch eine Segelyacht rein, die ihren Anker nicht gegen, sondern in den Wind schmeißt, wenig Kette gibt und sich dann rückwärts treiben lässt – aus unserer Sicht nicht optimal, aber sie werden schon wissen, was sie tun. Bis Mitternacht ist Wind bis 15 Knoten angesagt, passt bei uns auf jeden Fall wir haben fast die ganze Kette draußen.

21.00 Uhr | Wir genießen den Sternenhimmel, jetzt ist auch der Mond wieder da und hören Musik und bewundern die beleuchteten Megayachten. Einfach schön.

23.30 Uhr | Der Wind hat nachgelassen, die Andiamo wird von der Anker App überwacht und wir gehen in die Koje.

Spass im Hisarönü Golf

unterwegs...

Yesilova Golf

Hisarönü Golf

Sögüt

beim Segeln...

Andiamo unterwegs

Andiamo unterwegs

Andiamo unterwegs

MY Talisman C

SY Meira

SY Meira

MY PlanB

MY PlanB

MY PlanB

D-Marin Hotel

unterwegs...

unterwegs...

Feuer in Bencik Bükü

Feuer in Bencik Bükü

Feuer in Bencik Bükü

Feuer in Bencik Bükü

Feuer in Bencik Bükü

Feuer in Bencik Bükü

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

 

Freitag, 14.09.2018 | Datca – Sögüt | 20,98 nm

8.30 Uhr | Nane steht auf und bereitet Kaiserschmarrn als Abschiedsfrühstück für Thomas und Alex vor. Die beiden sind am Packen und fragen sich, wie sie alle Einkäufe auf einem Rückflug mit 23 kg pro Person unterbringen sollen.  Wir frühstücken und wundern uns, wie schnell 5 Tage vergehen können.  Die beiden sind doch gerade erst angekommen.

11.00 Uhr | Das Taxi fährt vor. Wir verabschieden uns, umarmen die beiden und wünschen Ihnen noch eine schöne Zeit in Bodrum. Der Taxifahrer ist beeindruckt vom Gepäck und muss mit offener Kofferraumklappe Richtung Körmen fahren, wo die Fähre nach Bodrum ablegt. Nane und Dirk winken, bis das Taxi außer Sichtweite ist und machen sich dann auf den Weg, Geld abzuheben und in die Apotheke zu gehen.

11.50 Uhr | Wir machen die Luken dicht, schließen die Ventile, ziehen die Schuhe an. Anker auf. Der Nachbar hat Bedenken, dass er seinen Anker über unsere Kette geschmissen hat. Der Ankerklarierhaken liegt bereit. Wider Erwarten kommen wir problemlos raus. Nane holt den Anker hoch und wir haben kein Trouble mit anderen Ankern oder Ketten – perfekt.

12.30 Uhr | Wir haben herrlichen achterlichen Wind und kommen mit 5 Knoten gut voran. Ein gemütliches Cruisen Richtung Yesilova Golf. Dirk gönnt sich ein Nickerchen.

14.00 Uhr | Wir müssen eine Halse fahren, um an der Untiefentonne vorbei in den Yesilova zu kommen und haben Kurs auf die Bergkuppe, die die Einfahrt nach Sögüt zeigt.

15.30 Uhr | Eine letzte Halse und wir kommen direkt in die Bucht von Sögüt. Die Düse gibt hier noch mal richtig Gas und wir segeln fast bis an den Steg. Wir holen die Genua ein und bereiten Achterleinen und Fender zum Anlegen vor. Das war ein gemütlicher Trip.

16.00 Uhr | Sabit ruft Nane zu, dass er die Muring machen wird und springt vom Nachbarboot auf die Andiamo und übernimmt die Muring, Nane gibt die Achterleinen an. Wir liegen am Jetty. Super. Der Cay ist auch schon fertig – perfekt.

16.30 Uhr | Wir gehen Cay trinken, nehmen noch ein paar Kekse mit und unterhalten uns ein wenig. Dirk möchte, dass Nane mit ihm die kleine Wanderung macht, die sie mit Gümüsler an Pfingsten gemacht hat und wir laufen los. Wir kommen an zwei toten Wildscheinen vorbei, die ekelig stinken, steigen den Berg hoch und kommen an den Häusern vorbei, die die Gemeinde abreißen ließ, weil sie illegal gebaut wurden. Die Aussicht hier oben ist phantastisch und wir verstehen, dass hier jemand sein Haus stehen haben wollte. Den Weg zurück in die Bucht finden wir nicht gleich. Zuerst laufen wir mehr oder minder aus Versehen in die herrlich angelegte Anlage, die eventuell mal ein Hotel werden sollte. Wir müssen über Geröll zurück in Richtung Bucht.

Blick über Sögüt

18.30 Uhr | Nach der Wanderung gehen wir erst mal schwimmen. Dirk ist das Wasser zu kalt und so wird das ein kurzes Vergnügen. Danach gehen wir heiß duschen und zurück auf die Andiamo, um den Sonnenuntergang zu genießen. Am Bug hören wir Musik, freuen uns über das Farbenspiel des Sonnenuntergangs und gönnen uns einen Drink.

Sonnenuntergang

19.30 Uhr | Wir gehen zum Essen, sind aber ziemlich müde. Nane nimmt wie üblich gegrillten Octopus und Dirk möchte heute einfach nur Köfte und davor Sigara Börek und Haydari. Als Nachtisch gibt es Baklava mit Cay – lecker.

21.00 Uhr | Der Wind weht frisch und uns ist kalt, darum gehen wir direkt in die Koje, lesen noch bisschen, hören Musik und schlafen früh ein.

Bodrum voraus

Bodrum voraus

Bodrum voraus

Bodrum voraus

Bodrum voraus

Bodrum voraus

Körmen

Datca

Blick über Sögüt

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Spaziergang durch Sögüt

Spaziergang durch Sögüt

Spaziergang durch Sögüt

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

 

Donnerstag, 13.09.2018 | Palamut – Datca | 13,01 nm

8.30 Uhr | Nane wir wach – pünktlich um 9 Uhr ist sie mit Esin verabredet, um das Familien-Frühstück vorzubereiten. Das letzte Mal – ein komisches Gefühl. Nächstes Jahr wird es das Adamik in der Form nicht mehr geben, das ist die letzte Saison für Esin und ihr Team. Dirk kommt mit, sein Job ist es, die Tische zu rücken, abzuwischen und einzudecken.

9.00 Uhr | Yavas Yavas, erst mal einen Kaffee und eine Zigarette für Esin bevor wir anfangen. Nane bringt die 2 Suzuk schon zu Ali und seiner Frau in die Küche. Unter Anleitung beginnt die Schnibbelei. Tomaten schälen, Gurken schälen, schneiden, anrichten. Tomaten, Paprika, Zwiebeln für Menemen, Eier aufschlagen, Oliven, Honig, Käse auf die Teller und den Tisch… pünktlich um 10 Uhr soll alles fertig sein.

10.00 Uhr | Gürcan ist da mit zwei Freundinnen, Doha ist aufgestanden – wir sitzen gemeinsam am Frühstückstisch und genießen die Leckereien. Nane und Dirk ist es schwer um’s Herz. Doha meint, sie vermisst uns jetzt schon. Ab Januar startet sie in Vancouver ihr Studium. Wir werden WhatsApp schreiben.

11.15 Uhr | Alex und Nane gehen noch auf den kleinen Markt und kaufen für Salat ein. Danach gibt es noch einen türkischen Mokkas zusammen mit Esin. Wir bezahlen die Rechnung und verabschieden uns, einmal, zweimal – schrecklich. Sonst konnten wir uns bis zum nächsten Jahr verabschieden – jetzt ist das nächste Wiedersehen ungewiss.

11.45 Uhr | Schweren Herzens fahren wir aus dem Hafen von Palamut und nehmen Kurs Richtung Datca. Hoffentlich haben wir heute ein wenig Wind.

12.30 Uhr | Die Hoffnung auf Wind müssen wir auch heute begraben. Also motoren wir die knapp 15 Seemeilen, genießen die Sonne und schnacken über Gott und die Welt.

14.30 Uhr | Wir steuern den Hafen von Datca an. So wie es von Weitem aussieht gibt es noch etliche freie Liegeplätze. Der Hafenmeister pfeift und weist uns einen Platz zu. Nane lässt den  Anker fallen. Ein anderer Skipper ruft schon, dass wir auf seinen Anker aufpassen sollen – jaaa das machen wir schon. Wir  haben noch nicht richtig fest gemacht, da steht er schon vor unserem Boot und quatscht Dirk zu. „Skipperschnack“. Dirk antwortet höflich, der Rest der Crew macht seinen Job und nach Passerella und Strom gönnen wir uns erst mal einen Anleger, danach spritzen wir die Andiamo ab und warten mit einem Dondurma, dass sie wieder trocknet.

15.30 Uhr | Es ist warm und hier in Datca gibt es wenig Facilities. Also beschließen wir am Strand schwimmen zu gehen und danach im Süßwassersee mit Thermalquellen das Salzwasser abzuspülen. Sogar Thomas geht mit. Einige Standbars sind schon geschlossen – end of season, obwohl der Strand gut besucht ist. Wir schwimmen, albern rum und wechseln dann in den Süßwassersee. An Bord duschen wir uns dann mit der Heckdusche ab. Danach gehen Thomas und Alex shoppen und Nane und Dirk zum Migros.

Baden in Datca

18 Uhr | Thomas und Alex sind noch auf Shoppingtour und Nane und Dirk wollen einen Cay trinken gehen. Das Restaurant für heute abend steht fest, Café Inn – laut TripAdvisor das Restaurant it den besten Bewertungen in Datca. Hier gibt es Pizza. Unterwegs treffen wir Rolf, den Skipper der „Second Love“, die früher mal unsere Ambiente war, bevor Jürgen sie verkauft hat. Auch er empfiehlt uns Café Inn – wir sind gespannt. Dirk fotografiert die Segelboote, die in der Bucht vor Anker liegen. Wir setzen uns in die kleine Teestube am Wasser und trinken Cay.

19.00 Uhr | Zurück an Bord treffen wir Thomas und Alex und machen uns auf den Weg zum Café Inn. In Richtung Gökova sehen wir heftige Blitze und hören Donergrollen, also entscheiden wir uns, „drinnen“ zu sitzen. Das Ambiente ist bisschen Vintage angehaucht und sehr gemütlich. Die Bedienung super nett und die Preise mehr als günstig. Oliven und ein leckeres Nußbrot kommen „on the house“, danach noch Börek mit Paprika, Käse und Zwiebeln – sehr fein. Thomas und Alex gönnen sich zusätzlich noch Vorspeisen, gebratene Leber und Mushrooms in Gorgonzola Soße mit Walnüssen.  Thomas  entscheidet sich für eine Pizza mit 4 Käsesorten, Nane und Dirk wollen Tuna Pizza und Alex nimmt Meeresfrüchte. Die Pizzen sind super lecker und der Preis liegt bei 35 bis 50 Lira – das sind  gerade mal 5 bis 6 Euro mit aktuellem Kurs.

21.00 Uhr | Nane bestellt die Rechnung. Die zwei Hamburger wollen noch mal shoppen und Dirk und Nane gehen zurück an Bord. Neben uns liegt die libanesische Yacht Lady Arpy – für die hat Nane vor 6 oder 7 Jahren in Selimiye schon mal eine Leine aus dem Ruderblatt getaucht. Der Eigner erinnert sich und ist plötzlich viel freundlicher.

22.30 Uhr | Thomas und Alex sind auch zurück, wir nehmen noch einen Absacker, lauschen der konkurrierenden Musik aus unterschiedlichen Bars und gehen in die Kojen.

Datca

Datca

Datca

Datca

Datca

Datca

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Baden in Datca

auf nach Datca

auf nach Datca

auf nach Datca

auf nach Datca

auf nach Datca

auf nach Datca

auf nach Datca

Datca

Datca

Datca

Datca

Datca Süsswassersee

Datca

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Datca

Datca

Pool in Orhaniye ...

Romantik