Donnerstag, 06.08.2018 | Selimiye – Karasüleyman Bükü | 5,95 nm

9.00 Uhr | Wir werden wach. Dirk hat gut geschlafen, weiß aber noch nicht, wie es ihm geht. Nane steht auf und räumt ein bisschen rum, schreibt Blog und kocht Kaffee. Dirk geht erst mal schwimmen, um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Wir bekommen unser Brot und Nane richtet das Frühstück.

09.30 Uhr | Die Sundowner Crew verabschiedet sich. Wir helfen beim Ablegen und winken am Steg. Jan und Irem haben versprochen noch einen kleinen Törnbericht über den Ausflug bei uns an Bord zu liefern – wir freuen uns darauf.

10.00 Uhr | Wir gehen noch etwas Obst kaufen und holen beim Bäcker die kleinen Apfeltaschen für Zerrin. Die Sennur will heute nach Kocabahce Koyu und wir lassen diesen kleinen Gruß an Sailors Paradise überbringen. Dirk geht es so lala – die Wettervorhersage sagt für 18 Uhr 20 Knoten Wind aus NW an. Nane will es trotzdem mit der Bucht versuchen. Als Backup können wir imme noch zurück nach Selimiye – Hussein ist nicht ausgebucht.

11.30 Uhr | Wir machen die Luken dicht, verabschieden uns bis Sonntag (Nane hat reserviert, denn Selimiye steht auf Thomas Wunschliste) und tuckern im ersten Gang aus der Bucht von Selimiye.

12.15 Uhr | Wir setzen die Genua und kreuzen Richtung Karasüleyman Bükü.

13.15 Uhr | Die große Bucht ist leer, so wie wir uns das gewünscht haben und wir lassen den Anker Richtung  WNW fallen. Dirk gibt 50 Meter Kette bei einer Tiefe von 5 Metern, das müsste auch bei 20 Knoten passen.

15.00 Uhr | Der Wind hat wie angekündigt aufgefrischt, Nane schnorchelt den Anker ab – passt. Jetzt kommen Ausflusgboote in die Bucht, 15 Minuten dürfen die Gäste baden und dann wieder weiter. 5 Buchten auf einem Trip.

16.00 Uhr | Dirk schaut sich auch noch mal den Anker an – passt. Die Instrumente zeigen Böen von 16 Knoten – alles gut.

18 Uhr | Wie vorhergesagt, kommen die Böen jetzt mit 20 Knoten, manche mit 22, 23 Knoten, wir pendeln an der Kette, aber bleiben auf unserer Position. Nanes Anker App bestätigt das.

19.00 Uhr | Wir sehen eine Yacht in Rückwärtsfahrt vom Golf Richtung Bucht fahren und wundern uns. Als die Ycht näher kommt, sehen wir, dass sie den Anker vor sich her zieht. Sie stoppt vor der Bucht, fährt vorwärts, rückwärts, versucht den Anker einzuholen, nix geht. Der Skipper telefoniert. Sie sind aber zu weit weg, als dass wir hätten fragen können, wo das Problem liegt. Nane geht in die Küche, um einen Salat zu machen, auf mehr haben wir heute keine Lust.

20.00 Uhr | Ein Schlauchboot unter Motor kommt der Yacht zur Hilfe, Sie fahren mit der Yacht bei viel Gas noch mehrmals hin und her und bekommen den Anker dann eingeholt. Was genau das Problem war, ist für uns nicht ersichtlich.

21.00 Uhr | Der Sternenhimmel ohne Lichtsmog ist phantastisch. Wir hören Musik und liegen an Deck – einfach herrlich.

24.00 Uhr | Der Wind hat nachgelassen und wir gehen ins Bett.