Montag, 25.05.2015 | Bozukkale – Sailors Paradise | 18,16 nm

7.30 Uhr | ZR kocht sich Kaffee und genießt den Morgen nach einer „schwelligen“ Nacht mit MM. Nane und Dirk schlafen bis 8.30 Uhr – auch mal schön.

9.00 Uhr | Wir frühstücken mit frisch gebackenem Ekmek und Spiegelei erst mal gemütlich. Heute bitte keine Hektik.

11.00 Uhr | Wir haben noch Cay getrunken und die Rechnung von gestern bezahlt. Jetzt machen wir die Andiamo startklar. Unser Spülwasser lassen wir erst ab, wenn wir aus der Bucht draußen sind, schließlich sollen die anderen Gäste hier noch baden können ohne in unserem Spüli-Schaum zu schwimmen. Das Ablegemanöver hat wie immer sehr gut geklappt, da wir zur Muring ja noch den Anker draußen hatten, war es etwas anders als sonst, aber das Team ist super eingespielt.

12.45 Uhr I Die Andiamo läuft – und das richtig gut, sie rennt förmlich…es macht tierisch Spaß und Nane ist in ihrer Euphorie kaum zu stoppen 😉 Wir gleiten mit 6,5 Knoten (SOG) dem Ziel entgegen. Wir freuen uns auch hier bei Sailors Paradise besonders die ganze Familie zu treffen – klar ist man im Winter auch via Facebook miteinander in Kontakt – aber persönlich bei einem Cay und Cookies ist es doch am schönsten. ETA 15.00 Uhr

13.30 Uhr I Es ist passiert, wir passieren den Yesilova Golf und sind in der Abdeckung von Symi – sprich kein Wind…aber das ist genau die Gelegenheit einen leckeren frischen Salat mit Schafskäse und dem restl. Brot vom Frühstück zu genießen…also Guten Appetit oder besser Afiet Olsun !

14.15 Uhr I Fertig gegessen…wir spülen ab und holen die Segel ein…Wind 0 – SOG 0 und ETA nie…eindeutig zu spät für den Cay ! Maschine an…Gang eingelegt und weiter geht’s…

15.35 Uhr I Wir liegen am Steg und haben fest gemacht. Der Koch begrüßt uns herzlich Cay gibt es „half past four“. Wir freuen uns, Wolfgang mit seiner Yavas Yavas am Steg zu sehen und laden ihn ein, mit uns, unseren Anleger in Form von Weißweinschorle zu trinken. Wir palavern über dies und das. Wolfgang hat den aktuellen Wetterbericht eingeholt, am Mittwoch haben wir Lodos mit 38 Knoten in Bozburun – wir überlegen nicht lange und beschließen diesen Wind in Palamut abzuwettern. Nane ruft Gürcan an und kündigt die letzte Crew für morgen an. Dann reserviert sie bei Husseyin vom Aurora für den Donnerstag einen Platz und bestellt im Café Cerie eine Geburtstagstorte, denn wir haben Geburtstag! Nane, Dirk und Micha segeln jetzt seit 10 Jahren zusammen, das muss gefeiert werden!

16.15 Uhr | Wir werden zum Cay gerufen und packen die Cookies ein. Mehmet, Serin und Tarek kommen erst eine halbe Stunde später – sie waren in der Stadt zum einkaufen. Tarek hat sich den Zeh gebrochen und humpelt. Wir freuen uns alle wieder zu sehen, trinken Tee, erzählen vom „new system“ in Bozukkale und von der BonusCard von Phönix. Es gibt einen genialen selbstgebackenen Rührkuchen, von dem wir aber nicht identifizieren können, was für ein Gewürz drin ist. Schmeckt auf jeden Fall genial. ZR beschließt zu schwimmen. Nane schließt sich an. Das Wasser ist gefühlt 5 Grad wärmer als in Bozukkale und man kann es wirklich lange und gut aushalten. Plötzlich ist der Skipper auch im Wasser – sprich es ist Sommer! Micha ist es zu kalt. Ein Handtuch des Nachbarboots fliegt ins Wasser – der Skipper taucht danach und ist der Held. Das Belohnungs-Efes lehnt er ab 😉

18.30 Uhr | Wir haben geduscht und labern noch ein wenig mit Wolfgang von der Yavas Yavas und freuen uns auf das Abendessen. Erst mal rücken wir Tische, damit wir mit Rudi und Claudi zusammen sitzen können und werden in die Küche gerufen, um unsere Bestellungen aufzugeben. Die Hunter Böreks hier sind richtig lecker. Nane gönnt sich Königsgarnelen, Micha bekommt eine „special vegetarian“ Variante mit Zucchini-Puffern und Salat, es gibt noch Chicken-Sis und Lamp-Kebap. Wir sind begeistert – der Koch von Sailors kann’s einfach!

21.00 Uhr | Es ist frisch – wir haben das Bedürfnis nach Wärme und verziehen uns auf’s Schiff. Nane und ZR trinken noch einen Raki und so nach und nach verschwinden wir in den Kojen.

Freitag 1.06.2012 | Kekova (Ücagiz) | 1 nm

 Ücagiz  36°11’18.14″N 29°49’58.09″E – Ücagiz 36°11’49.42″N  29°50’50.92″E

8.00 Uhr wachen wir auf, die 50er Bavaria ist schon weg, in der Bucht herrscht eine Stille – traumhaft. Das Boot liegt ohne Pendelei schön vor Anker. Nane macht – wir haben leider kein Brot mehr – Milchreis zum Frühstück (ZR ist begeistert – er mag keinen Milchreis, isst ihn aber tapfer, es gibt ja sonst nix…und der Hunger treibt es rein). Das Wasser hat 16,9°C – wir wollten doch baden! ZR badet trotzdem und tut so, als wäre das Wasser angenehm.

Nach einen Telefonat mit Thomas erfahren wir das in Kale Koy immer noch keine Yachten anlegen sollen da der Wind nach wie vor heftig reinpfeifft. Am Jetty sollen nach Thomas Aussage noch 3-4 Plätze sein, also machen wir uns auf zum Anlegen. Angekommen gibt es aber nur einen Platz, zwar innen und längsseits aber na gut – wir fahren das Anlegemanöver und legen an.

Nach einem Cay beschließen wir uns doch mal wie die Touristen eine Mini-Gullet zu chartern und Kale Koy und die „versunkene Stadt“ im Kekova Archipel zu besichtigen während Ö lieber an Bord der Youpi bleibt. Bei der Rückfahrt sehen wir eine schöne 2 Boote Regatta (2 Centurion 48 von Wauquiz) und filmen das wunderschöne „Synchron-Segeln“- das Video hiervon haben wir der Crew der „Maruder“ versprochen, wir schicken also ein E-Mail nach Paris….

Wieder zurück gibt es erst mal etwas Strom für die Ambiente und Kaffee für uns…Später wollen Dirk und MM noch etwas wandern um schöne Fotos und Filme zu machen. Nane kommt aus dem Ort zurück und bringt frische Gözleme mit. Die lassen wir uns schmecken. T und Ö wollen mit einem Auto nach Demre. ZR und Nane wollen sich ausruhen. Morgen müssen wir spätestens um 8.00 Uhr Richtung Kalkan.

Den Nachmittag haben wir mehr oder minder verschlafen. T und Ö sind auch nicht nach Demre. Nur Dirk und MM haben ihren Foto-Trip auf die Burg gemacht. Abends gehen wir zu“ Hassan“ essen. Das Essen ist super lecker, aber Hassan ist ein Schlitzohr. Die angegebenen Preise die auf seiner Tafel (von denen es auch noch verschiedene Varianten im Dorf gibt) stehen, rechnet er nicht ab, da kommen plötzlich mindestens  20 bis 30 TL mehr raus – korrekt ist anders, auch wenn man der „beste Koch des Mittelmeers“ sein möchte. So zahlen wir plötzlich 100 TL – mehr als das Essen in der Cold Waterbay kostet!

Nach dem Essen und einem kleinen Absacker gehen wir ins Bett, die Wecker sind auf 7.00 Uhr gestellt 😉

Ücagiz

Ücagiz Kekova

Ücagiz Kekova

Ücagiz Kekova

schön Aufräumen

schön Aufräumen

Anlegen...

Ücagiz

Competition...

Competition...

Competition...

Kekova

teuer...Zwillinge???

teuer

Kale

Kale

Kale

Ücagiz

Ücagiz

ein fremder Skipper...