Caveman auf Abwegen – Törnbericht Fethiye

Caveman auf Abwegen, oder ein Höhlenmensch / Höhlentaucher beim Segeln, ich hoffe Oli nimmt mir diese Bezeichnung nicht übel. Hier hatte uns Oli (Ein Mitglied von Cavebase – Cavebase ist eine nicht kommerzielle Gruppe von Höhlentauchern, tolle Homepage!!!) im Frühjahr mal angeschrieben um sich einige Tipps zum Revier rund um Fethiye zu holen, gerne haben wir hier mit Rat und Tat geholfen und alles was wir wissen und an Ratschlägen hatten weitergegeben. So freut man sich dann umso mehr wenn man auch mal eine Rückmeldung bekommt 😉

Hi Dirk,

wie schon gesagt, der Törn war super.
Revier, Land&Leute, Anreise über Dalaman und Shuttle mit DM Transfer etc. alles bestens. 

Abzüge in der B-Note gab’s für die Yacht. Wir hatten eine Bav 36 2011, 2 Kabinen Version über PUPA Yachting gechartert. Das Schiff selbst war aber von Kiriacoulis und wurde am Standort nur von PUPA verwaltet.Eigentlich war die Yacht okay, nur schon sehr verlebt, und die verbaute elektrische Toilette ist grundsätzlich eine Fehlkonstruktion. Das ganze hat aber den Gesamteindruck nicht geschmälert. Werde halt beim nächsten Türkei Törn etwas mehr für das Schiff ausgeben…  🙂

Zum Törn selbst: Wir haben uns die Woche vollständig in der Fethiye Bucht rumgetrieben.
Der Wind war perfekt, man konnte die Uhr danach stellen, gegen Mittag hat er aufgefrischt und am Nachmittag immer 3-4 in Böen 5

Angelaufen sind wir Boynuzbükü, Coldwater Bay und diverse andere Buchten. Die sind ja hinlänglich bekannt. Besonders herauszuheben ist die Capi Bucht…

Das Ankermanöver mit der Heckleine war anfangs etwas “gewöhnungsbedürftig” hat aber dann sehr gut geklappt.Kampf mit der LandleineWas ich auf jeden Fall empfehlen kann ist ein Abend in der Altstadt von Fethiye zu verbringen.
In den engen Gassen kann man hervorragend essen und hinterher noch sehr nett ein oder mehr Cocktails trinken. Wenn man das so tut, sollte man sich in die Yes Marina  legen.
Der kleine Yachthafen ist ca 1M westlich der großen Marina, sehr nett und familiär.
Hervorragendes Restaurant dabei und die Sanitätern Einrichtungen sind erstklassig.
allerdings sollte man hier, je nach Saison vielleicht vorbuchen, oder zumindest vorher anrufen, denn viele Liegeplätze hat es halt nicht.

Ansonsten kann ich auch noch empfehlen, wenn man von Göcek aus startet,
gemütlich Freitags an- und Sonntags abzureisen und die zwei Randdtage im D-Resseort zu verbringen. Das Hotel hat ein erstklassiges Frühstück, tolle Zimmer und einen sensationellen Strand (direkt hinter der D-Marina)
Wir haben je Übernachtung mit Frühstück 56€ pro Person bezahlt, das war für die gebotene Leistung mehre als gerechtfertigt.

Fazit: Wir werden sicherlich wieder an die türkische Küste gehen. das nächste mal sicherlich zwei Wochen. Wer allerdings nur eine Woche zur Verfügung hat und eher auf Urlaubssegeln als auf Meilen wegledern steht, ist in der Fethiye Bucht sehr gut aufgehoben. Ich war da anfangs auch skeptisch, aber die Bucht bietet locker Abwechslung für mehrere Wochen…

Nächster gebuchter Törn ist dann wieder bekanntes Revier.
Im September zwei Wochen Mittel und Süd Dalmatien auf eine nagelneuen Dufour 335…bis dahin sind es aber noch gut 7 Wochen…  🙁

Oli
P.S. Nochmal vielen Dank für alle Tips im Vorfeld, die haben mit sehr geholfen.
Wünsche euch immer Mast- und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel…

P.S.S. Anbei noch ein paar Bilder

Kapi Creek

D-Marina Beach

Fethiye Altstadt

Kampf mit der Landleine

Coldwater Bay

Boynuz Bükü

Coldwaterbay

 

Wenn der Segeltörn in der Türkei zu Ende geht…

Wenn ein Segeltörn zu Ende geht…muß man ja (leider) auch irgendwie wieder nach Hause kommen, auch das sind Punkte die wir am Liebsten schon alle unter Dach und Fach haben, so ist der Transfer schon lange gebucht…Natürlich gibt es immer wieder mal unvorhergesehene Dinge, die wir dann natürlich nicht auf dem Schirm haben, aber bis jetzt haben wir immer alles gut auf die Reihe gebracht… 😉

Gestern am Freitag den 5.Juni.2015 haben wir die ANDIAMO nachdem wir in Marmaris gestartet sind und 2 herrliche Segelwochen hatten, in Fethiye in der Ece Saray Marina wieder abgegeben.
Ece Saray MarinaZu diesem OnewayTörn kamen wir durch Zufall, der Vercharterer hat das Schwesterschiff der ANDIAMO verkauft und benötigt nun einen Ersatz für eine bereits getätigte Buchung, so wurden wir gefragt ob wir auch Oneway segeln würden…na klar.

Auch in Fethiye haben wir die Andiamo am Ende des Segeltörn noch tanken müssen und die Tanks absaugen lassen um der BLUE CARD gerecht zu werden. Hierüber werden wir noch separat berichten.

Heute am Samstag den 6.Juni 2015 gehen dann unsere Flüge zurück nach Deutschland, auch wieder ab Dalaman – aber der Transfer wird dafür kürzer ausfallen, als wenn wir von Marmaris aus zurück müssen. Fethiye liegt näher an Dalaman (ca 55 km / 70 min Fahrzeit) und wird daher die Reisekasse auch nur mit ca. 45 € belasten. Auch hier wird uns natürlich DM TRANSFER zum Flughafen fahren, dieser hat sich als zuverlässig und preiswert erwiesen. Wir können Ihn vorbehaltlos empfehlen.
DM TransferAm Flughafen angekommen, werden sich die Wege der “letzten Crew” leider wieder trennen – wir wissen noch nicht für wie lange, aber ein Teil wird im August auf jeden Fall wieder kommen und die ANDIAMO (die dann hoffentlich wieder in der Netsel Marina in Marmaris liegt) für 3 Wochen chartern. Auf zum nächsten Segeltörn – Sommer 2015!
Wir werden berichten.

Fethiye

Fischmarkt Fethiye

Fethiye

Fethiye

Fischmarkt Fethiye

Fethiye

Fethiye

Fischmarkt Fethiye

Fischmarkt Fethiye

Franzi www.die-letzte-crew.de

Fethiye

Fischmarkt Fethiye

Fethiye

Fethiye

Fethiye

Fethiye

Fethiye

Fethiye

Fethiye "Willy"

Fethiye

Fethiye

Fethiye

ECE-Marina in Fethiye

Fethiye

Fethiye

Fischmarkt Fethiye

Sonnenuntergang

Fethiye

Fethiye

Fethiye

 

 

05.06.2015 | Tersane – Fethiye – Ece Saray Marina | 11,69 nm

7.30 Uhr | ZR und Micha trinken schon Kaffee und gehen schwimmen. Nane liest und der Skipper gönnt sich noch eine halbe Stunde Schlaf. Wir machen das letzte Frühstück an Bord und wollen und besprechen, dass wir um 10.00 Uhr auslaufen wollen.

10.10 Uhr | Wir legen ab und umfahren vorsichtig die Murings, der anderen Yachten, der Jetty war gestern Abend recht voll. Außer uns ist noch keiner unterwegs, man diskutiert noch ob man noch baden möchte oder lieber doch schon in die Marina fährt.

11.15 Uhr I Wie zu erwarten war, kaum Wind, aber auch keine anderen Schiffe…seltsam, absolut tote Hose. Wir lassen Kizil Ada an Backbord. Das Wetter macht auch nicht das, was angesagt ist, die Sonne scheint, kaum Wolken und 1010hPa. Wir setzen die Genua, um wenigsten noch ein bisschen zu segeln. So cruisen wir mit knapp 4 Knoten der Untiefentonne Batik Kaya entgegen, um diese dann an Steuerbord liegen zu lassen. Außer Nane hat auf diesem Törn keiner Lust gehabt beim Segeln das Steuer zu übernehmen – sie ist genervt. Sie hätte sich auch gern mal hingelegt und ausgeruht, wenigstens am letzten Tag, aber das steht nur den Herren an Bord zu.

12.20 Uhr | Wir sind vor der Einfahrt der Ece Saray Marina und müssen warten. Das Funkgerät tut nicht – Mist. Wir müssen vor der Einfahrt kreisen.

13.00 Uhr | Endlich dürfen wir an die Tanke. 3226,8 Motorstunden haben wir auf dem Motorstundenzähler, los sind wir mit 3197 Stunden, das sind 29,8 Motorstunden, dafür tanken wir hier 158,23 Liter – das wären 5,3 Liter pro Motorstunde, da wir aber nur mit max. 1400 Umdrehungen unterwegs waren, bezweifeln wir diesen Verbrauch stark im Vergleich zu den anderen Schiffen, die wir bisher hatten. Sogar die Belina hat nur 4 Liter gebraucht. Die Andiamo war aus unserer Sicht nicht voll getankt, als wir sie übernommen haben. Auch jetzt zeigt die Tankanzeige immer noch voll an. Das müssen wir klären.

14.00 Uhr | Wir liegen am Jetty. Nane ist mehr als sauer und nicht ansprechbar. Macht aber trotzdem Anleger für alle.

14.30 Uhr | Der Taucher war schon da – alles in Ordnung. Dafür haben wir 130€ an der Kaution gekürzt bekommen für die Segelreparatur – das werden wir mal bei der Versicherung einreichen und schauen, ob sich diese Versicherung bezahlt macht?!

17.30 Uhr I Nane ruht auf Rimini, ZR schreibt Postkarten und Dirk und MM sind zum Barber…endlich mal wieder 😉

19.00 Uhr | Wir gehen zum Essen. Wir wollen endlich mal den legendären Fischmarkt in Fethiye ausprobieren. Sprich kauf Deinen Fisch beim Fischhändler und lass ihn Dir in einem umliegenden Restaurant zubereiten. ZR und Dirk entscheiden sich für einen Barsch – mit 1,7Kg, Nane will Kingprawns. Das klappt echt gut. Wir suchen das Restaurant, in dem Tareks Bruder (Sailors Paradise) arbeitet und genießen den frischen Fisch. Es ist laut, es ist hektisch und wir sind etwas überfordert nach diesen 2 Wochen “Entschleunigung”.

MM wird um 1 Uhr in der Nacht geholt – der Rest nach Stuttgart um 4.40 Uhr…das wird ne kurze Nacht.

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Ece Saray Marina Fethiye

Unterwegs

Ece Saray Marina Fethiye

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Restaurant im Fethiye Golf

Andiamo

Restaurant im Fethiye Golf

Unterwegs

Micha chillt

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs

Unterwegs