10.09.2017 | Selimiye – Sailors Paradise | 11,08 nm

09.15 Uhr | Wir wachen auf und als der Kaffee fertig ist, bekommen wir das frische Fladenbrot vom Aurora in Selimiye. Dirk möchte ein Nutella-Frühstück und so gönnen wir uns das leckere Brot mit einer dicken Schicht Nutella – lecker.

10.00 Uhr | Wir gehen noch Trauben einkaufen oberhalb des Aurora und in der Patisserie kaufen wir kleine Apfeltaschen mit Rosinen und Zimt, die Zerrin so gerne mag. Nane kauft den gesamten Bestand, der gerade frisch aus dem Ofen kommt – das langt für die ganze Crew in Sailors Paradise.

11.30 Uhr | Wir machen alles fertig zum Auslaufen, Nane schenkt Hussein noch eine Packung Haribo Colorado, die er so liebt und lässt noch ein Päckchen Schokolinsen für Suzan da. Wir verabschieden uns und hoffen, dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen.

12.00 Uhr | Wir setzen noch in der Bucht von Selimiye die Segel und kreuzen raus. Herrlich – nicht besonders schnell aber mit angenehmen 4,5 Knoten Fahrt kreuzen wir in den Hisarönü. Nane steuert noch mal die Megayacht Luna an, um einen Blick darauf zu werfen. Monströser Luxus.

14.30 Uhr | Der Wind hat nachgelassen und wir cruisen yavas yavas unserem Ziel entgegen.

15.45 Uhr | Dirk meint, Nane hätte in die Windstille gesteuert, was so zwar nicht stimmt, aber der Wind ist wirklich weg, also biegen wir schon bei der Insel Koca Adasi ab und fahren die letzten 2 Seemeilen unter Motor Richtung Kocabace Koyu. Zum Familiy-Cay wollen wir pünktlich sein.

16.20 Uhr | Wir liegen am Jetty und werden herzlich begrüßt. Neben uns liegt die Westerly, mit einem englischen Eignerpaar, die wir schon in Palamut als Nachbarn hatten. Sie sind das erste Mal hier, weil Nane ihnen erzählt hat, dass sie zwei Lieblingsplätze hat: Palamut und Sailors Paradise.

16.45 Uhr | Mustafa, Zerrin, Tarek, Ahmet, Bayram, die Mama und wir sitzen beim Tee und erzählen uns kreuz und quer alles, was uns in den Sinn kommt. Herrlich – dazu schlemmen wir die Apfeltaschen, die Dirk auf einem Tablet über den Jetty getragen hat. Die Crew der Magellan wollte wissen, wo er das her hat und er hat geschwindelt, dass so etwas bei uns an Bord der Skipper bäckt 😉 Daraufhin haben alle ihren Skipper Phillip angeschaut und erwartungsvoll auf eine Reaktion gehofft.  Nane hat die Geschichte später aufgelöst, aber zumindest noch hinzugefügt, dass das der Skipper die Apfeltaschen spendiert hat.

18.15 Uhr | Wir gehen schwimmen und freuen uns, dass wir 2 Tage hier bleiben können. Die Zeit vergeht viel zu schnell. Neben uns ist eine große englische Benneteau reingekommen, die über jeden technischen SchnickSchnack verfügt, aber leider hat die ältere Crew das nicht so ganz im Griff. Mustafa und Dirk bringen sie trotzdem gut an den Jetty.

19.20 Uhr | Wir gehen zum Essen. Der Käse für das Filetsteak „Oscar“ ist heute nicht gekommen, aber für morgen versprochen, so dass wir uns für Hunter Börek, Zucchinipuffer, KingPrawns und  Köfte entscheiden.

21.00 Uhr | Wir schnacken noch mit der Familie und gehen zurück auf die Andiamo, um noch etwas zu lesen, Musik zu hören und den Sternenhimmel zu genießen.

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye

Selimiye Gemeindesteg

Selimiye Gemeindesteg

Selimiye Gemeindesteg

Selimiye Gemeindesteg

Selimiye Gemeindesteg

Selimiye Gemeindesteg

Selimiye Gemeindesteg

lecker Backwaren...

Bordküche

Obst...lecker Obst

Tomaten...mit Geschmack

lecker Teilchen

lecker Teilchen

lecker Obst und Gemüse

Aurora Restaurant

Aurora Restaurant

Aurora Restaurant

Aurora Restaurant

Aurora Restaurant

Aurora Restaurant

Aurora Restaurant

Aurora Restaurant

Aurora Restaurant

Mittagsschlaf 😉

Aurora Restaurant

Selimiye

 

09.09.2017 | Karasüleyman Bükü – Selimiye | 4,77 nm

08.00 Uhr | Dirk ist auf den Beinen und macht Fotos im Morgenlicht. Danach legt er sich wie gestern ins Cockpit und schläft noch eine Runde. Nane liest ihr 8. Buch zu Ende.

09.30 Uhr | Heute gibt es Menemen für Dirk zum Frühstück und Obstsalat mit Joghurt für Nane. Unsere Freundin Bea hat heute Geburtstag und Ihr zu Ehren, gehen wir nach der Bucht, die sie so gerne mochte in den Ort, den sie am liebsten hatte: Selimiye. Schließlich muss dieser Geburtstag heute noch mit einem Stück Kuchen aus dem Café Cerie gefeiert werden.

11.00 Uhr | Nane war schon eine Runde schwimmen, Dirk liest noch, so um 14.00 Uhr wollen wir rüber nach Selimiye segeln. Die wilden Pferde sind wieder unterwegs. Das Fohlen hat sich hingelegt, alle anderen stehen im Kreis drum herum. Dirk hat schon Angst, dass dem kleinen Kerl was fehlt, aber da springt er auf und alle trotten weiter.

14.00 Uhr | Wir waren noch mal schwimmen und holen jetzt den Anker hoch – etwas Wehmut ist dabei. Tschüss Bucht – schön war es hier.

15.00 Uhr | Wir haben die Genua gesetzt und wollen auf jeden Fall noch bisschen kreuzen, vor allem mal dichter an der Megayacht Luna vorbei. Dirk hat gegoogelt – sie gehört einem russischen Oligarchen, der mehrere Milliarden schwer ist. Sieht schon beeindruckend aus, v.a. der eigene Helikopter an Deck.

16.00 Uhr | Der Wind lässt nach, wir cruisen langsam yavas yavas Richtung Selimiye, der Platz ist reserviert, also haben wir keine Eile.

17.30 Uhr | Wir liegen am Steg des Aurora, als Anleger wollen wir zu Ehren von Beas Geburtstag erst mal ins Café Cerie. Cappuccino und Lemon Cake ist unsere Wahl. Happy Birthday liebe Bea.

18.30 Uhr | Wir gehen erst noch mal ne Runde schwimmen – zu Hause soll es ja schon wieder frisch sein, da müssen wir jede Gelegenheit ausnutzen. Danach eine heiße Dusche im Aurora – herrlich.

20.00 Uhr | Dirk macht Fotos für Google und Tripadvisor. Wir bestellen uns Wolfsbarsch und Chicken Kavurma und natürlich unsere Lieblingsvorspeisen Makrele, eingelegten Schafskäse und Auberginencreme mit Sesam – sehr lecker. Warum wir hier vorher nie das Kavurma ausprobiert haben, wissen wir nicht, schmeckt Dirk aber richtig gut.

22.00 Uhr | Wir laufen noch eine Runde durch den Ort – herrlich verträumt und verschlafen der Ort, so wie wir ihn lieben. Dann inspizieren wir den Gemeindesteg, der zumindest neu aus schwimmenden Beton-Pontons besteht und nicht mehr aus den morschen Brettern, aber Strom und Wasser ist nicht für alle Schiffe möglich, es liegen etliche Langzeitlieger an den Murings und für unsere Größe müssten wir 80 Tyl zahlen, dafür, dass es keinen Service gibt – die Entscheidung dann besser am Aurora festzumachen, liegt auf der Hand. Die Pianobar spielt Jazz, gar nicht schlecht diesmal und wir chillen bei einem Weißweinschorle für Nane und einem Fanta für Dirk an Bord.

23.30 Uhr | Die Grand Soleil ganz außen legt ab, der russische Skipper bittet uns Hussein Bescheid zu geben, dass er in 2 Wochen kommt, um seine offene Rechnung zu bezahlen, aber er muss jetzt nach Symi – naja nicht die feine Art.

24.00 Uhr | Wir gehen ins Bett – gute Nacht.

...vor Anker

LUNA

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

Badegäste

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

...vor Anker

01.09.2017 | Selimiye – Karasüleyman Bükü | 4,6 nm

08.00 Uhr | Nane ist wach. Schreibt den Blog-Beitrag von gestern fertig, checkt das Wetter und kocht Kaffee. Da wir heute einen Ankerplatz suchen wollen, müssen wir früher als sonst los. Der Plan ist, sobald ein Platz frei wird, ihn zu kapern.

09.00 Uhr | Wir bekommen frisches Fladenbrot vom Aurora – leider nur eins, wo wir doch zwei bestellt haben. Dirk will nur Kaffee und Nane geht in Mgros, um noch ein paar Kleinigkeiten für die Bucht zu kaufen.

09.30 Uhr | Im Migros ist die Hölle los – wie an Weihnachten bei uns, kaufen hier alle wild für die Feiertage ein – von Idylle keine Spur. Wird Zeit, dass wir los kommen. Neben uns liegt eine Bavaria mit türkischer Crew. Die Familie hat das Schiff von einem deutschen Eigner aus erster Hand übernommen – 15 Jahre alt, aber super in Schuss. Sie bleiben heute da, weil sie sich an Bayram die Suche nach einem freien Platz schenken wollen.

10.00 Uhr | Hussein hat uns noch ein zweites Brot besorgt, wir verabschieden uns bis nächste Woche und legen ab. Die Fender haben wir nur über die Reling an Bord geholt – Ziel heute ist definitiv ein Ankerplatz.

11.00 Uhr | Wir kommen in unsere Lieblingsbucht Karasyleyman Bükü, auch Big Foot genannt, wegen ein paar roten Felsen, die aussehen wie ein Fuß mit Zehen. Gerade legt eine Ausflugsgüllet ab, im linken Teil der Bucht liegt eine Gullet mitten drin und ein paar Motoryachten, aber im rechten Teil liegt nur eine frei schwojende Yacht. Dirk wünscht Iyi Bayramlar und fragt, wo ihr Anker liegt. Da wir mit Landleine an den Felsen wollen, wo wir schon an Pfingsten lagen, müsste das klappen.

11.40 Uhr | Dirk macht den Anker und Nane steuert den Felsen an. Es sieht super aus, aber auf den letzten Metern werden wir vom Wind weg gedrückt, Nane war mit Ruder und Gas zu zaghaft. Sch….noch mal. Neben uns taucht das Dinghi der schwojenden Yacht auf. Zwei nette Türken, die fragen, ob sie uns mit der Landleine helfen sollen – wow – ja gerne. Wir liegen super – mit leichter Brise und kristallklarem Wasser.

12.00 Uhr | Nane packt zwei Kekspackungen in eine wasserdichte Dose, zieht sich die Flossen an und schwimmt Richtung Segelyacht. Auf halbem Weg kommt ihr das Dinghi entgegen, Nane erklärt, dass die Kekse ein Dankeschön sein sollen und der junge Mann bedankt sich wiederum, indem er sie mit dem Dinghi zurück Richtung Andiamo schleppt. So was passiert nur in der Türkei – so viele hilfsbereite und nette Menschen, haben wir woanders noch nie getroffen.

13.00 Uhr | Dirk taucht den Anker ab – fest eingegraben im Sand – perfekt. Hier bleiben wir, bis Bayram vorbei ist.

14.30 Uhr | Schwimmen und lesen – herrlich. Nane macht einen Coban Salat und wir genießen die Idylle.

16.30 Uhr | Jetzt liegen noch zwei Gullets mit in der Bucht, aber so weit entfernt, dass wir unsere Ruhe haben. Mittlerweile haben wir eine zweite Landleine ausgebracht, so dass wir egal aus welcher Richtung der Wind kommt, sicher liegen.

18.30 Uhr | Heute Nachmittag war einfach „lazy day“ angesagt. Entspanntes Nichtstun. Nane macht Parmesannudeln mit Lemon (das Rezept stammt von Andrea) und wir genießen den Abend. Dirk lässt noch den Motor etwas laufen, dass die Batterie zufrieden ist und gut.

20.00 Uhr | Der Mond steht am Himmel, es ist eine sternenklare Nacht – unser Ankerlicht ist an, wir hören Musik und würden gern die Zeit anhalten – nur schön hier.

21.30 Uhr | Der Wind hat komplett nachgelassen, es ist etwas frisch. Nane sitzt mit dickem Pulli an Deck und Dirk hat die Decke von Türkisch Airlines genommen. Keine Ahnung, warum Thomas der Meinung ist, dass es hier zu heiß wäre 😉 Morgen bleiben wir auf jeden Fall noch hier.

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

Der Mond

in der Bigfootbay...

in der Bigfootbay...

Nane schwimmt Kekse 😉

Nane schwimmt Kekse 😉

Nane schwimmt Kekse 😉

Nane schwimmt Kekse 😉

Nane schwimmt Kekse 😉

Nane schwimmt Kekse 😉

Der Mond

Urlaub

Urlaub

Urlaub

...auf in die Bucht

Urlaub

Urlaub

Urlaub

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay

Bigfoot Bay