Flüchtlinge in Seenot – was tun?

Flüchtlinge in Seenot – und das in unserem Revier – was sollen wir tun? Diese Frage beschäftigt uns eigentlich schon seit längerem, zumal die Presse hier ja regelmässig darüber berichtet. Bisher war es für uns ja eigentlich immer weit weg dieses Thema, aber mittlerweile werden diese Flüchtlinge (“Boatpeople”) ja auch in unserem Revier der türkischen Küste bei Bodrum / Kos / Symi etc. gesichtet, der Insider berichtete schon im November 2014 darüber. Nachzulesen HIER

Auch in den Sozial-Media Gruppen in Facebook wurde dies nun ein Thema, man diskutiert darüber, welcher Funkspruch abzusetzen ist, welche Maßnahmen getroffen werden können und/oder getroffen werden sollten. Trotzdem bin ich noch immer unschlüssig wie ich selber reagieren werde wenn uns auf dem Segeltörn denn nun Boatpeople sprich Flüchtlinge begegnen werden. Auf unserem Sommertörn 2015 werden Nane und Ich alleine mit der Andiamo unterwegs sein – von daher werden wir wohl aus sicherem Abstand die zuständige Coastguard ( in der Türkei die SAHIL GÜVENLIK ) anfunken und abwarten…schon um uns selbst nicht in Gefahr zu bringen?!

Auf einen kleinen “Ratgeber” von “Pro Asyl” in PDF Form hat mich Inci von Sailvation hingewiesen, diesen kann man ja ausdrucken und eventuell einfach zum Törnführer dazupacken, so hat man Ihn immer griffbereit und kann wenn der Fall eintritt auf die Hinweise zu Küstenwache und Telefonnummern etc zurückgreifen. Schaden kann es auf keinen Fall !!!FlüchtlingeWer noch mehr tun will oder mehr Informationen will, kann sich ja auch an die vielen Organisationen wie z.B Sea-Watch wenden.

Ich wünsche uns allen, das wir nie in eine solche Situation kommen, aber wenn dem so sein sollte, haben wir zumindest mal was darüber gelesen und haben ein paar Rufnummern etc zur Hand. Schaden kann es also nicht!

 

Bootsschuhe – braucht man so was???

Bootsschuhe – hatte ich schon einige, aber eigentlich nie die “Richtigen”, sondern immer irgendwelche Turnschuhe oder Ähnliche, die vorgaben Bootsschuhe zu sein. Auf unserem letzten Törn an Pfingsten habe ich dann gleich mal welche entsorgt – die haben nicht mal diese 2 Wochen überlebt. Und das obwohl ich eigentlich nie Schuhe anhabe an Bord?

Ich trage diese Bootsschuhe nur beim Manöver (auch nicht immer, ich gebe es zu…), beim Anlegen und vor allem beim Ankern, hier möchte ich nicht barfuß oder mit FlipFlops auf die “durchrauschende Kette” steigen müssen…und auf Landgängen durch die Stadt oder auch mal, um auf einen Berg zu steigen, um schöne Fotos zu machen – und das sollten Bootsschuhe ja mindestens aushalten?

Meine Bootsschuhe sollen sicher und bequem sein, sie sollen fest am Fuß sitzen – ich mag keine Slipper – und wenn sie nass geworden sind, müssen sie schnell wieder trocknen. Einen guten Bootsschuh sollte jeder Segler haben. Bei Manövern habe ich so genügend Halt und Grip (durch die spezielle Lamellensohle), sprich Sicherheit beim Hin- und Herlaufen auf dem Boot, das haben wir jetzt auf dem Pfingsttörn extrem zu spüren bekommen bei dem Regen, es war häufig naß und rutschig an Bord. Nebenbei dürfen Sie auch noch gut aussehen 😉 Den richtigen Bootsschuh für mich zu finden, ist also nicht so einfach… Da  Nane nun schon länger ein Modell von Sebago hat und das einfach nicht kaputt gehen will (Pech für Nane – da brauchen wir für Dich keine neuen Schuhe) habe ich mich durch’s Internet geklickt und geschaut was mir von Sebago so gefallen könnte.

Entschieden habe ich mich dann letztendlich für die Sebago Triton Three-Eye Bootsschuhe in Marineblau zum Schnüren – schon die Optik hat es mir angetan 😉
Weiterhin kann ich die Innensohle herausnehmen und die Sohle ist Non-Marking, sprich ich hinterlasse keine Streifen und Schlieren an Deck – das vereinfacht die Endreinigung der Charteryacht…

Sebago Triton Three-Eye Bootsschuh marineblau

Sebago Triton Three-Eye Bootsschuh marineblau

Im Segel Forum bin ich dann über www.12seemeilen.de gestoßen und die durchweg positiven Bewertungen haben mich überzeugt, dort zu bestellen, gesagt getan. Die Lieferung war trotz Streik bei der Post innerhalb von 3 Tagen da – freu 😉

Ausgepackt hab ich Ihn gleich, anprobiert auch – er passt schon mal super und ist sehr leicht und angenehm zu tragen, vor allen barfuß – der erste Eindruck ist also schon mal sehr gut. Meine (sehr empfindlichen) Füsse freuen sich schon tierisch auf unseren nächsten Segeltörn im Sommer. Wir werden mal testen, wie sich der Schuh in der Praxis so schlägt – ich werde berichten… aber um die Eingangsfrage gleich mal vorweg zu beantworten: Ja, vernünftige Bootsschuhe braucht man! …auch wenn wir leider nur 5 Wochen im Jahr segeln gehen…

Skipper Must Have ;-)

Skipper Must Have ;-)

Skipper Must Have ;-)

Skipper Must Have ;-)

Skipper Must Have ;-)

 

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik – jeder spricht drüber, meist nicht viel Gutes, daher wollten wir nun selber mal dort hin und uns ein eigenes Bild machen.My Marina

Als wir ankommen, ist niemand zu sehen, erst als wir vor der Einfahrt eine Ehrenrunde drehen, kommen Jungs in gelben Shirts angerannt, der eine zeigt uns links – der andere zeigt uns rechts, ein 3ter trällert durch seine Pfeiffe – es scheinen alle sehr jung und unbeholfen, schliesslich liegen wir endlich im inneren linken Teil am Steg – vorbei an einem Felsen der fett aus dem Wasser ragt und nachdem die Jungs festgestellt haben, dass wir eine falsche oder gar keine Muring haben nun mit den eigenen Leinen längseits am Steg.

Man sagt uns gleich schon beim Anlegen, dass die Liegegebühr für 42 Fuß 70T yl inkl. Wasser und Strom  – unabhängig vom Restaurantbesuch – ein Kat Lagoon 450 hat 150Tyl bezahlt – beträgt, es gibt einen kleinen aber gut sortierten Markt mit „Dondurma“ und das Restaurant. Beim Erkunden der Anlage stellen wir fest, dass einen keiner grüßt, alle rennen nur an einem vorbei? Kennen wir so eigentlich nicht in der Türkei. Die Speisekarte des Restaurants liest sich gut aber von den Preisen her schon heftig und es sieht nicht gerade einladend aus. Da wir eh vorhatten zu kochen, werden wir auf dem Schiff essen. Die sanitären Anlagen haben Öffnungszeiten von 7 – 12Uhr und von 15 – 21Uhr – schon merkwürdig – in den Duschen ist auch ziemlich viel Schimmel zu finden. Eigentlich war alles bestimmt mal mit Liebe zum Detail gemacht, aber etwas runter gekommen, denn anscheinend kümmert sich keiner mehr so richtig darum. Die Wasser- und Stromversorgung ist allerdings sehr gut und ordentlich gepflegt.

Für uns eine Erfahrung, der eine findet es eigentlich gut – der andere sagt nie wieder…aber es ist eben alles Geschmacksache – wie auch schon Udo Hinnerkopf auf seiner HP darauf hinweist – siehe HIER

Auch bei ESYS findet man noch einige Revierinformationen

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

Andiamo in der My Marina

Andiamo

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik

My Marina Ekincik