2 neue Marinas im Golf von Güllük

2 neue Marinas im Golf von Güllük,

so lautet die neueste Info “SailMail” von ESYS. Demnach gibt es neue Anlaufpunkte für die Segler in der Türkei. Da die Marinas noch nicht ausgelastet sind gibt es hier derzeit bis zu 40% Rabatt…

Nachzulesen und Infos über die neue Port lasos Marina Narli Bükü HIER

Informationen über die neue EGESU-Marina (nur 10 Minuten zum Flughafen Bodrum) im Güllük Golf findet Ihr HIER

Hier hat Peter O.Walter wieder mal super Arbeit geleistet und viele Informationen, Bilder und Filme zusammengetragen – trotzdem ist er (und alle anderen in diesem Revier auch) über weitere Revierinformationen und persönlichen Erfahrungen und Neuigkeiten zu diesen Häfen dankbar!

Wir sind zwar an Pfingsten wieder zum Segeln in der Türkei unterwegs, allerdings werden wir nicht so weit hochkommen, wir bleiben in den 2 kurzen Segelwochen Richtung Gökova und Hisarönü Golf. Starten werden wir diesmal ja auch nicht aus der Netsel Marina sondern von der neuen PHOENIX-Basis ADAKOY wo auch Jürgen von Dreams of Sailing seine 2 Schiffe laufen hat. Darüber haben wir ja schon berichtet – weitere Infos über diesen HAfen können wir Ende Juni liefern.

Wer also Infos hat, kann diese am besten direkt an  Peter kommunizieren, er arbeitet immer alle neuen Infos zeitnah in seine Revierführer ein. Also gerne mal stöbern – eventl. könnt Ihr ja auch zu anderen Revieren schon etwas beitragen?! KONTAKT PETER

 2 neue Marinas

Wer direkt auf die Homepage der Marinas will kann HIER direkt dorthin gelangen.

 

Aktueller Beitrag in der Yacht: Wie segelt es sich im Krisenrevier?

Urlaub im Krisenrevier?

Der Artikel fängt mit folgendem Satz an: “Der Grenzbereich der Ägäis zwischen türkischer Festlandküste und den Inseln des Dodekanes ist eigentlich eins der schönsten Reviere des Mittelmeeres.” – Das können wir genau so unterschreiben und wollen diesem Revier und vor allem den vielen liebenswerten, gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen nicht den Rücken kehren.

2016 waren wir für 2 Wochen an Pfingsten und für 3 Wochen im Sommer zwischen Fethiye, Marmaris und Bodrum unterwegs und auch 2017 werden wir an Pfingsten wieder kommen und ab Marmaris für 2 Wochen segeln. Die Frage, ob sich der Rückgang der Yachten in den Marinas und Buchten bemerkbar macht, ist schnell beantwortet: JA!

Die Charterbasen werden aufgegeben, große Charterunternehmen verlassen die Türkei und verlegen ihre Boote in andere Reviere im Mittelmeer. Die mangelnde Charter-Nachfrage nötigt Eigner und Charterunternehmen, das Revier zu verlassen, denn die meisten Yachten sind finanziert und müssen Geld erwirtschaften, wenn sie das nicht tun, rechnet sich das Geschäftsmodell nicht mehr. Das ist dramatisch für die Menschen, die hier im Bereich Technik und Service ihre Jobs hatten, die sind nun weg und neue Jobs sind in der Region und in dem Bereich nicht zu finden. Die fehlenden Chartergäste machen sich bei Törnstart schon in den Marinas bemerkbar, die Pontons sind leer, die Yachten verlegt, die Duschen frei, die wenigen Crews, die dem Revier die Treue halten, sitzen in teilweise leeren Restaurants, in denen sonst nur mit Reservierung ein Platz zu bekommen war. Das fühlt sich auch für uns als existentielle Bedrohung für die Betreiber an. In den Buchten sind die Stege der kleinen Restaurants nicht mehr voll belegt, wenn 3-4 Schiffe da sind, wo in der letzten Saison noch 20 Yachten lagen, ist es ein guter Tag. Die meist von Familien betriebenen Buchtenrestaurants müssen so viel erwirtschaften, dass die Familie im Winter von den Einnahmen der Saison leben kann, das wird so nicht mehr funktionieren, auch hier geht es an die Existenz. Das tut weh, wenn man wie wir seit Jahren mit vielen Buchtenwirten befreundet ist und deren Sorgen spürt, wie es weiter gehen soll. Um so herzlicher wird man begrüßt, bekocht und bewirtet – “danke, dass Ihr uns nicht im Stich lasst”.

Seit 10 Jahren, sind wir mit einigen Ausnahmen fast jedes Jahr in dieses Revier gekommen. Wir haben uns hier immer wohl gefühlt, wir haben uns sicher gefühlt und wurden immer herzlich willkommen geheißen. Die Menschen, die uns dieses gute Gefühl gegeben haben, sind immer noch da, sie sind die selben geblieben und sehen viele Dinge genauso kritisch wie wir, warum sollten wir uns deshalb abwenden? Trotz nachvollziehbarer Kritik und verständlicher Vorurteile in Bezug auf unsere Törnpläne, wenn wir hier in diesem traumhaften Revier segeln, unterstützen wir Menschen und keine Politik – darum werden wir wieder kommen.

Link zum Beitrag in der Yacht: http://www.yacht.de/magazin/heft_info/wie-segelt-es-sich-im-krisenrevier/a111773.html

Flugverspätung und unsere Erfahrung mit Flightright

Flugverspätung, wer kennt das nicht, allerdings hatten wir an Pfingsten 2016 schon eine längere und nervige Verspätung, hier sind wir wie so oft mit Pegasus von Stuttgart über Istanbul nach Dalaman geflogen und hatten reichlich Verzug. Schon beim Hinflug nach Istanbul sind wir zu spät abgeflogen und kamen mehr als eine Stunde später an, dadurch war dann auch der Anschlussflug nach Dalaman weg, und dann auch noch unser Transfer nach Marmaris in unser Hotel – das zog sich so durch wie ein Rattenschwanz…leider! Zwischendurch immer wieder mal telefonieren und dem Fahrer Bescheid zu geben, dass wir später kommen und und und…
Alles in allem also mehr als 3 Stunden Flugverspätung…was dazu führte, dass wir erst viel später im Hotel angekommen sind als geplant.

Durch einen ähnlichen sehr langwierigen Fall in der Vergangenheit hatten wir eigentlich gar keine Lust, uns weiter damit zu beschäftigen, denn die Erfolgsaussichten bei den großen Airlines ist nicht so groß – dachten wir. So haben wir den Fall einfach an Flightright übergeben und haben den Dingen ihren Lauf gelassen…

Immer wieder mal kam eine E-Mail….man benötige noch dies oder das, wollte eine Vollmacht etc. – aber alles war immer problemlos über die sehr kundenfreundliche Homepage zu lösen und hochzuladen, schließlich kam dann die erste Antwort von Pegasus : “Man sehe keinerlei Veranlassung einer Entschädigung” – wir hatten es ja geahnt.

Flightright wiederum sah uns im Recht und klagte nun gegen die Fluggesellschaft und hat wie erwartet gewonnen, ganze 820,- € inkl. Zinsen wurden nun an Flightright bezahlt. (Die Gerichtskosten kommen ja auch noch OnTop…die wurden dann separat abgerechnet) Das hätten wir ja nicht für möglich gehalten…aber wir freuen uns natürlich über die Aufbesserung der Urlaubskasse 😉 für 2017.

Flightright macht dies natürlich nicht aus Nächstenliebe, die kassieren 25% (zzgl. MwSt) an Provision, so bleiben von den 820.- € Entschädigung trotzdem noch 577,- € für uns – und wir haben keinen Finger gekrümmt und uns einiges an Nerven erspart. Natürlich wäre dies auch direkt gelaufen und hätte uns dann die kompletten 820,- € gebracht – aber was soll es, die Flüge für Pfingsten 2017 sind somit finanziert und unsere Nerven blieben verschont. Alles in allem fühlten wir uns stets gut informiert, wurden auf dem aktuellen Stand gehalten und alle Fragen wurden zeitnah beantwortet.

Einen sehr interessanten Vergleich dieser “Fluggasthelfer” ist auch im Finanztip erschienen. Zum Fluggasthelfer-Test 2016  

Wer auf das Bild klickt bekommt den Bericht auch als PDF…

flugverspätung

Flugverspätung