27.08.2017 | Adaköy Marina – Ciftlik | 21,51 nm

9.00 Uhr | Wieder wachen wir später auf als gewohnt – der Beweis, dass uns ZRs Kaffee fehlt.

9.30 Uhr | Dirk will raus und wir räumen alles sicher weg für unterwegs.  Nane befüllt den Wasserkocher und Zong – die Sicherung ist draußen. Melek Elektrik checkt das – der Waserkocher ist tot – er ruhe in Frieden. Wir lassen ihn gleich  bei Canan. Es gibt also nur das kleine Skipper-Frühstück kalte Milch mit Chocopops und gut.

10.00 Uhr | Nane zahlt ihre Schulden bei Canan (Migros, Wein, Akmina und Türktelekom) und hilft Dirk beim Passerella verstauen (Dank Micha haben wir die Klemmbänder noch) , Instrumente an, Motor an und einen Plan entwickeln, wie wir aus der engen Lücke raus kommen.

10.30 Uhr | Wir sind unterwges. Dirk möchte heute nicht nach Ciftlik, wegen Bayram wird es recht voll sein. Wir wollen nach Bozukkale. Wind ist erst für Mittag angesagt, wir werden sehen. Wir motoren raus am Leuchtturm  vorbei , weichen Ausflusgbooten mit Schleppangelleinen aus und Dirk sieht die Küstenwache. In dem Moment fragt er Nane nach den Schiffspapieren – upps, die haben wir noch gar nicht bekommen.

11.00 Uhr | Canan übergibt „on the fly“ am Außensteg die Papiere und wir machen uns nochmal auf den Weg…. Mal sehen was der Tag noch bringt. Jetzt erst mal ein Wasser, denn es ist warm 😉

12.30 Uhr | Wir haben die Genua gesetzt und segeln Kurs 190° hart am Wind. Dafür , dass kein Wind angesagt war, haben wir 18 Knoten aus Südwest und eine Welle, die echt zu schaffen macht. Nane will mit großen Schlägen Richtung Bozukkale.

13.25 Uhr | Wir fahren unsere erste Wende, klappt ganz gut. Wind und Welle nehmen weiter zu.

14.00 Uhr | Dirk meint, dass ihm die Welle zu schaffen macht, und ihm nicht wirklich gut ist. Also entscheiden wir uns heute doch Ciftlik anzulaufen, denn im Normalfall wird das am Nachmittag noch heftiger.

14.50 Uhr | Wir laufen in die Bucht nach Ciftlik ein, Dirk hat erst mal eine halbe Stunde geschlafen, das hat anscheinend geholfen. Mit halbem und dann achterlichem Wind, war es auch wieder angenehmer.

15.00 Uhr | Wir liegen am Steg des Deniz Restaurant. Der Strand ist voll und die ganzen Sonntagsausflügler sorgen für eine Lautstärke, die fast unangenehm ist, sonntags ist Ciftlik nicht wirklich eine gute Idee. Nane macht erst mal einen Coban Salat. In Gedenken an Micha packt sie da auch reichlich Petersilie rein, was Dirk nicht wirklich zusagt. Sie holt ein frisches Ekmek (hier selbst gebackenes leckeres Fladenbrot) und sieht den Sonntagswahnsinn in vollem Gange. Jeder Tisch im restaurant ist belegt und jede Liege am Strand – alle wollen gleichzeitig bedient werden – das Team vom  Deniz-Restaurant ist voll im Stress. Nane sagt kurz hallo und verabschiedet sich bis später.

16.30 Uhr | Wir waren lange schwimmen und chillen an Deck, als Birkan uns bittet eine Muring-Leine hochzutauchen, die ihm ins Wasser gefallen ist, Dirk schafft das auf’s erste Mal, Nane ist beeindruckt. Wir verkrümeln uns wegen der Sonne auf’s Vorschiff unter den Schatten des Dinghi und lesen. Nane gönnt sich ein Weißweinschorle und holt noch Trauben, wegen der Vitamine.

19.20 Uhr | Der Jetty ist voll und wir gehen essen, die Sonntagsausflügler sind weg und es ist wieder so, wie wir es mögen. Wir bestellen Tsatzik, Hunterbörek, Tavuk Sis und gefüllte Riesenchampignons – lecker.

21.30 Uhr | Zurück an Bord hören wir noch Musik und Lesen. Nane ruft ihre Mama an, ob alles okay ist und danach verkrümeln wir uns ins Bett.

Deniz Restaurant

Der Mond...

Cay - immer und überall

Catch Up - Blaue Stunde

lecker...

Klaus 😉

lecker...

Ciftlik

Andiamo

Klaus 😉

Ciftlik

Ciftlik

Ciftlik

Lecker Essen

 

Segeltörn Sommer 2017 …los geht`s !

Endlich! Diese Woche war doch noch sehr ereignisreich, viele verschiedene Dinge sind passiert, mit denen wir “soooo” nicht gerechnet hatten, aber jetzt ist alles gut. So hat Nane die letzten Tage damit verbracht die Seesäcke zu packen, Dirk stört dabei ja nur das Gewicht, er bemängelt, dass wir schon wieder rund 27 kg pro Seesack haben, zzgl. Handgepäck.

Aber man muss auch zugeben, daß wir noch nie zu wenig hatten oder gar was vergessen haben! Also…was soll’s. Gestern noch “gschwind” Rasen gemäht (macht ja die nächsten 3 Wochen sonst keiner), Getränke für Nane´s Mutter eingekauft, sich bei den Nachbarn verabschiedet etc., etc….aber nun GESCHAFFT !!!

Wir sind unterwegs – endlich. Wir sind mit dem eigenen Auto zum Flughafen, allerdings haben wir Harry dabei, er nimmt den Mokka wieder mit – obwohl er sicherlich gerne dabei wäre…fährt er wieder ins Geschäft und malocht, während wir es uns gut – oder eher sehr gut – gehen lassen.

Wie immer werden wir hier versuchen, täglich unser Logbuch zu veröffentlichen, Bilder werden dann auch wie immer im Anschluss des Törns hinzugefügt (zuviel Datenvolumen), wir müssen ja auch nach dem Segeltörn noch was vom Segeltörn haben 😉 Viel Spaß beim Lesen…auch wenn euch einiges bekannt vor kommt weil wir dort schon waren – es ist für uns jedes Mal auf’s Neue ein riesen Spaß und super schön dort!

3 Wochen auf See…schade, dass Ihr nicht dabei seid 😉 Zumindest an der Aussicht im Flugzeug können wir euch schon teilhaben lassen.

...endlich

Flughafen Stuttgart

...unser Flieger

Los gehts...

Die Anreise...

Die Anreise...

Die Anreise...

Die Anreise...

über den Wolken...

Die Anreise...

Die Anreise...

Die Anreise...

...über den Wolken - Hinflug

...über den Wolken - Hinflug

...über den Wolken - Hinflug

...über den Wolken - Hinflug

...über den Wolken - Hinflug

...über den Wolken - Hinflug

Im Flugzeug

Los gehts....

Unterwegs...

Deizisau

Pünktlich um 20.30 Uhr landen wir in Dalaman. Nach 20 Minuten haben wir unsere Seesäcke, Nane kauft noch einen Gin für Canan, dann heben wir noch kurz Bargeld ab und wie immer wartet der DM-Transfer pünktlich auf uns, dass wir gleich los können.

22.50 Uhr kommen wir in der Adaköy Marina an. Der Fahrer ist die Strecke das erste Mal gefahren und musste sich zwischendurch immer wieder versichern, dass das so stimmt, denn im Dunkeln kommen einem die holprigen Straßen doch eher wie Offroad vor 😉

Jetzt sind wir da und gönnen uns im Cockpit unseres Schlafplatzes für 1 Nacht erst mal etwas zu trinken. Nach dem lauten Tag mit vielen Menschen und einer unangenehmen Lautstärke im Flugzeug, kommt einem die Stille und das Zirpen der Grillen einfach herrlich vor.

Es geht wieder los…Andiamo wir kommen!

Andiamo wir kommen!

…oder genauer gesagt Adakoy Marina, denn dort liegt die Andiamo, an Marmaris vorbei direkt zum Schiff – der Andiamo, einkaufen nicht mehr nötig – das konnten wir direkt alles von zu Hause aus organisieren (Migros liefert nach der Onlinebestellung direkt aufs Boot).Lange wussten wir nicht ob wir aus beruflichen Gründen überhaupt den Sommerurlaub antreten können, aber jetzt, so kurz vor knapp hat sich alles zum Guten geändert! Zum Glück.

So, unter diesen ungewissen Bedingungen, haben wir natürlich keine große Werbung für unseren Törn gemacht, der eine hat nun eh keinen Urlaub, dem anderen ist es zu warm und noch ein anderer meldet sich leider nicht, gerne hätten wir Ihn dabei gehabt! Außerdem wollen wir uns nicht immer rechtfertigen warum wir schon wieder oder noch immer in die Türkei fahren.

Die Flüge mit TK sind gebucht und wir hatten zum Glück eine Option auf die “Andiamo” von Dreams of Sailing, daher haben wir unser Wunschboot für unseren Sommer – Segeltörn zu 2 – nur Nane & Ich 😉 Wir werden das alles völlig gechillt angehen, von Bucht zu Bucht, der Weg ist das Ziel. Die Seesäcke sind fast gepackt, die Fotoausrüstung ist komplett und neue Musik ist auf den neuen “Urlaubsnavigationslaptop” geladen, diese wird uns über die Bose Box wiedergegeben den Törn versüßen.

 

3 Wochen segeln…das haben wir uns verdient ! Wir werden natürlich berichten und euch an unseren Erlebnissen teilhaben lassen..!

Bilder von unserem Zu Hause für die nächsten 3Wochen – der Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo

Andiamo