Mittwoch 7. Juni 2017 | Sailors Paradise – Palamut | 28,16 nm

8.00 Uhr | ZR war schon schwimmen und hat den Kaffee fertig. Wir wollen nicht allzu spät raus. Nane hat noch nicht wirklich Lust zu schwimmen, aber der Hinweis von ZR, dass das Wasser in Palamut wesentlich kälter ist, motiviert. Ist man erst mal drin, macht das ganze auch Laune.

9.00 Uhr | Der Rest der Crew ist auch am Start. Dirk holt das frische Brot und wir frühstücken bei französischen Chansons aus der Flip3-Box. Nane findet’s toll, der Rest so lala.

10.15 Uhr | Wir gehen zum Abschieds-Cay und um die Rechnung zu zahlen. Nane nimmt noch 2 Päckchen Nüsse mit und wir verabschieden uns bis nächste Woche. Wann wir genau da sein werden, können wir noch nicht sagen. Zerrin bringt uns noch Eier, Salat und Zitronen aus dem Garten. Super lieb! Danke, das gibt einen gesunden Mittagssnack.

11.20 Uhr | Wir setzen die Segel und versuchen unser Glück. Mal mit mehr, mal mit weniger Wind kreuzen wir Richtung Palamut, SOG 4,5 Knoten…  ETA  21Uhr 😉

13.20 Uhr | Wie üblich hier kein Wind, Nane macht Salat, den uns Zerrin von Sailors Paradise noch als Wegzehrung mitgegeben hat – Dirk startet den Jockel…. ETA 17 Uhr. Kaum fertig mit Essen kommt wieder Wind…also Segel raus und ab geht die Post.

15.10 Uhr | Wir haben es geschafft von 20 Knoten auf 0 Knoten Wind in die Abdeckung von Kargil Koyu zu segeln…also Jockel an und dem Wind hinterher.

16.20 Uhr | Der Wind hat uns endgültig verlassen, also Motoren wir die letzten 1,5 Stunden Richtung Palamut. Dirk schneidet für die ganze Crew Nektarinen auf und besteht darauf, dass wir Vitamine zu uns nehmen (hier besondere Grüße an Franziska – ja Jörgi nimmt freiwillig reichlich Vitamine zu sich).

17.20 Uhr | Wir laufen in Palamut ein. Der Hafen ist relativ leer, aber der Hafenmeister ist gleich am Start und weist uns einen Platz zu. Wir beschließen den Anleger gleich im Adamik-Restaurant zu uns zu nehmen. Esin klopft schon auf die Uhr, wo wir denn bleiben. Wir trinken Cay und Nane gibt aus der Bordkasse eine Runde Dondurma aus. Wir schnacken mit Esin und Gürcan und freuen uns, nach so langer Zeit mal wieder Zeit miteinander zu haben. Dirk will Honig von Caglar, also schlägt Esin vor, dass wir gleich ins Dorf fahren.

18.00 Uhr | Wir trinken im Dorf in der Teestube einen Kaffee und Esin und Nane gehen Honig kaufen. Ein Glas für zu Hause und eines für die Crew. Danach besuchen wir die Eltern und Kekik. Letztes Jahr ein Hundebaby und jetzt ein riesiges Kraftpaket. Kekik ist kaum zu bändigen und freut sich, dass jemand kommt. Dirk bekommt ein paar Kratzer ab. Wir erzählen uns mit den Eltern von Esin ein paar Neuigkeiten und Nane bekommt “Badem” (Mandeln) geschenkt. Dieses Jahr hat ein Hagel die jungen Mandeln zerstört, es wird keine oder nur wenige geben, erklärt uns der Vater von Esin.

19.30 Uhr | Zurück in Palamut gehen wir noch eine Runde schwimmen. Thomas weigert sich, ZR ist als erster im Wasser, Nane muss sich aufgrund der Temperaturen überwinden und Dirk schafft es nur bis zum Bauchnabel – mehr geht nicht. Danach gehen wir duschen – heiß und mit viel Wasserdruck – ein Highlight hier an der Küste.

20.30 Uhr | Wir nehmen noch einen Drink und gehen zum Essen. Börek, Seegras, Hamsi, Haydari sind unsere Vorspeisen und Pfeffersteak, Filet Royal, Chicken à la Cream und Chicken Curry kommen als Hauptgang auf den Tisch – sehr lecker wie immer. Als Nachtisch gönnen wir uns 2 Soufflée.

22.30 Uhr | Wir sind müde, schnacken noch mit Esin und verabreden uns zum Frühstück am nächsten Morgen. Nane bringt Suzuk mit, hilft in der Küche und Dirk deckt den Tisch. Wir werden zu zehnt sein.

23.00 Uhr | Ein letzter Drink an Bord und wir verabschieden uns in die Kojen.

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Dienstag 6. Juni 2017 | Selimiye – Sailors Paradise | 18,6 nm

8.45 Uhr | Heute wachen wir später auf. Bis auf ZR, der hier in Selimiye schon schwimmen war und bereits Kaffee kocht. Wir haben es nicht eilig – mit nur 8 Seemeilen, haben wir keine Strecke zu machen. Thomas will daraus aber mindestens 15 Seemeilen machen, darunter geht gaaaaaar nichts.

9.15 Uhr | Nachdem wir zusammen an Deck den ersten Kaffee getrunken haben, decken wir den Tisch und bereiten das Frühstück vor. Nane macht eine Obstsalat. Die Crew vom Aurora bringt das frische Brot, ZR freut sich über den Schinken, den wir gekauft haben und wir schnacken beim Frühstück über dies und das. Thomas will Amaretto über seinen Obstsalat – Alkohol am frühen Morgen – ts, ts, ts wo soll das noch hinführen.

10.15 Uhr | Wir wollen noch zum Bankomat hier in Selimiye Geld holen und einkaufen. Es ist warm und Thomas bleibt bei den Boutiquen „ihr kommt ja eh wieder hier vorbei“. Wir kaufen in der Patisserie kleine Apfelstrudel, die wir mit der Crew von Sailors beim Family-Cay genießen wollen und holen Thomas wieder ab, der vor dem Migros am Hafen auf einer Bank sitzt und sich mit einem Einheimischen unterhält. Nach dem Einkauf spendiert und Thomas noch Nane-Limon-Limonade im Cafe Ceri, weil wir noch auf ein paar Armbänder warten müssen, die er gerade für sich auf die richtige Größe anpassen lässt.

11.30 Uhr | Wir machen die Andiamo startklar und verstauen alles segelfest im Boot. Wir wollen raus. Wir verabschieden uns bis Freitag, da ist etwas mehr Wind angesagt und Nane hat gleich mal bei Hussein reserviert.

11.45 Uhr | Wir setzen noch in der Bucht die Segel. Dirk möchte komplett aus der Bucht segeln. So brauchen wir ein paar Wenden, bis wir raus kommen, aber es macht Spaß. Endlich ist der Skipper mal wieder persönlich am Steuer.

12.30 Uhr | Wir haben Wind und Spaß. Die Andiamo kommt auf 7 Knoten, das macht Laune. Wir kreuzen durch die Bucht von Selimiye und Dirk will eine Wende nach der anderen. Nane lässt ohne Kommando „und über die Fock“ die Genua auf die andere Seite rauschen und bekommt eine Rüge mit der Auflage, das sofort ins Logbuch zu schreiben – das ist hiermit erledigt. Jeder Erklärungsversuch würde mit dem Satz „ich habe gedacht…“ beginnen, auf den Dirk sehr allergisch reagiert also lassen wir das an dieser Stelle. Wir kreuzen durch den Hisarönü und Thomas übernimmt das Ruder. Die Kommandos werden schnittiger. Klar zur Wende, fieren, dichter holen…. Wir haben über 8 Knoten Fahrt, das bringt Spaß. Zum Ende hin sind die Kommandos nicht mehr präzise 😉 Thomas will, das ZR fiert Genua fiert und da er nicht stop sagt, wird sie ganz aufgefiert. Nane schmeisst sich weg vor Lachen.

15 Uhr | Thomas will noch eine Wende weiter raus segeln, bevor wir zu Sailors Paradise einlaufen. Bitte kein Problem, aber trotzdem musst Du heute schwimmen – Verzögerungstaktiken helfen da auch nicht.

15.45 Uhr | Wir laufen in die Bucht ein und Thomas fährt das Anlegemanöver – perfekt im yavas yavas Modus. ZR braucht erst mal einen deftigen Anleger. Es gibt Salami, Käse, Oliven und Brot.

16.30 Uhr | Wir gehen schwimmen. Sogar Thomas lässt sich überreden, weil das Wasser hier wärmer ist als anderswo – er findet es trotzdem zu kalt. Tapfer schwimmt er zur roten Boje und wieder zurück. Nane macht das auch, aber ZR und Dirk haben das Ziel „rote Boje“ ignoriert.

17.15 Uhr | Wir gehen Family-Cay trinken und nehmen die leckeren kleinen Apfelstrudel mit. Zerrin freut sich, das sind ihre Lieblings-Küchlein. Bayram erklärt uns, was er für deutsche Fernsehkanäle schaut und teilt uns seine Meinung zu Germany’s next Topmodel mit. Da hat er mehr Ahnung, als unsere gesamte Crew zusammen 😉

18.30 Uhr | Wir chillen an Bord, lesen, chatten usw. Nane geht noch duschen und so verstreicht die Zeit bis die anderen Boote zum Essen gehen und wir uns auch auf den Weg machen.

20.15 Uhr | Zerrin zeigt uns stolz die neue eingebaute Kühltheke. Wir gönnen uns Hunterbörek, Steak, Lamm, Garnelen, Oktopus und Köfte. Cok Lezettli. Irgendwer hat heute einen Clown gefrühstückt. Wir lachen uns über alles Mögliche kaputt. Der Amaretto zum Frühstück bei Thomas wirkt sich auf uns alle aus.

22.30 Uhr | Wir sind müde und verschieben das UNO-Spiel auf die nächsten Tage. Nane hat noch ein paar Eiswürfel mitgenommen für einen Absacker an Bord. Wir trinken einen Raki und verkrümeln uns in die Betten.

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Dislice Adasi

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