Samstag 23.05.2015 | Marmaris

7.20 Uhr | Nane wacht auf, weil sie etwas hört. MM ist schon unterwegs. Als sie die Crew-Tasse von Micha auf dem Tisch sieht, fällt ihr siedend heiß ein, was sie vergessen hat – sch…. Das gibt Crew- und Skipper-Schelte. Jetzt wird erst mal der Blog aktualisiert.

8.00 Uhr | MM und ZR beschließen Kaffee zu kochen, es gibt keinen Wasserkocher an Bord. Da müssen wir mal nachhaken. Ohne Milch geht Kaffee ja mal gar nicht – MM beschließt Milch kaufen zu gehen. Es ist kein Wasserkessel an Bord, also kochen die Jungs das erste Kaffeewasser in einem Topf. Nane fragt Armin von Phönix nach einem Wasserkessel und keine 5 Minuten später haben wir einen an Bord – klappt ja prima.

10.00 Uhr | Nachdem wir noch kurz duschen waren und beim Hafenmeister die Erlaubnis eingeholt haben, mit dem Tansas-Yacht-Service an unseren Ponton N zu fahren, gehen wir ins Pineapple zum Frühstücken. T + Ö kommen auch. Das Frühstück mit Omelett, Pancakes und tollem Büffet ist genial – für 28 TL, sprich 10 Euro, passt das auch für unser Schwaben-Herz.

11.20 Uhr | Wir machen uns auf den Weg Richtung Tansas. Vorab gehen wir im Marina MiniMarket vorbei und wollen das Akmina bezahlen, das vorab geliefert wurde. Wir lassen uns gleich noch Weißwein und stilles Wasser liefern. Der Besitzer bietet uns an, unsere Einkäufe vom Bauernmarkt gleich mit an Bord der Andiamo zu bringen. Wir liefern unsere Salate, Gurken, Tomaten, Zitronen etc. bei ihm ab. Kaufen gleich gegenüber das tolle Olivenöl bei dem „alten Mann“ und gehen Richtung Apotheke. Hier holen wir Hautcreme für einen Freund von uns und nehmen noch Aspirin und Ibuprofen mit – auch diesen kleinen Einkauf liefert der Marina Market noch mit auf’s Schiff.

12.00 Uhr | Auf dem Weg zum Tansas tauscht Micha noch Geld auf der Post (Kurs 2,79). Im Tansas klären wir erst mal, ob der Yacht-Service noch besteht – klar. Wir kaufen für knapp 600 TYL ein und fahren in einem Fiat Kastenwagen alles in die Marina. Schweißgebadet beladen wir das Schiff, verstauen alle Einkäufe am richtigen Platz und klären ab, dass wir um 14.00 Uhr Bootsübergabe mit Armin machen. Dirk und ZR checken schon mal das Inventar an Bord, damit die Übergabe nachher schneller geht.

13:45 Uhr | Jürgen von Dreams od Sailing ist da, wir begrüßen ihn herzlich und tauschen erst mal die ein oder andere Anekdote aus. Heute Abend werden wir zusammen essen gehen. Nane ist immer noch glücklich, dass er die Andiamo gekauft hat, jetzt kann sie auf dem Schiff segeln, dass sie sich letztes Jahr so sehr gewünscht hat.

13.55 Uhr | Die Übergabe mit Armin geht recht schnell und problemlos, man kennt sich. Der Hebel einer Backskiste muss noch mit WD 40 behandelt werden, ein paar Schrauben in den Bodenbrettern im Salon fehlen, ansonsten sieht alles gut aus.

15.00 Uhr |Die Jungs gehen zum Berber und Nane will bisschen ausruhen. Jürgen kommt noch mal vorbei, wir schnacken 20 Minuten und verabreden uns für den Abend.

Freitag, 22. Mai 2015 | Stuttgart – Dalaman + Salzburg – Dalaman

2.30 Uhr | Der Wecker klingelt nach einer kurzen Nacht. Das Aufstehen ist grässlich, aber der Grund ist herrlich – wir starten in unseren ersten Segelurlaub 2015. Duschen, Anziehen, Seesäcke ins Autto und ab zu Harry, der uns an den Flughafen bringen wird.

3.20 Uhr | Harry kommt leicht verschlafen aus dem Haus – für ihn ist das schlimmer, denn das frühe Aufstehen hat für ihn nicht den gleichen positiven Sinn, wie für uns. Bea winkt aus dem Dachfenster und wir starten Richtung Esslingen, um ZR aufzulesen.

3.30 Uhr | ZR sieht auch müde aus, seine Pack-Aktion hat erst am Vorabend stattgefunden. Wir verstauen den 3. Seesack im Mokka und starten Richtung Flughafen.

4.00 Uhr | Harry wird herzlich verabschiedet und mit dem Hinweis „Sommer 2016“ für nächstes Jahr motiviert. Der Flughafen ist voll, wir stellen uns an einem der vielen TUIfly-Schalter an. Vor uns werden viele Menschen wieder weg geschickt und der Aufruf kommt „Jemand für Dalaman“ – schwups sind wir an erster Stelle und bekommen unsere Bordkarten. Die Seesäcke wiegen alle knapp unter 20kg – prima. Wir stellen uns an der Sicherheitskontrolle an und stellen gleich fest, warum das so langsam voran geht: neue Technik! Ein Ganzkörper-Scanner ist der Grund für die Verzögerung – nicht jeder Fluggast versteht die Anweisungen des Personals. Nane wird nach dem Scannen trotzdem nochmal „von Hand“ abgetastet und Dirk muss mit seinem Laptop zum Drogentest.

4.40 Uhr| Wir stellen entsetzt fest, dass es bis zum Abflug ja noch richtig lang ist und trinken erst mal Latte Macciato und Milchkaffee – als Nane fragt, was da denn jetzt genau der Unterschied ist, sagt die Dame hinter der Kaffeebar – es gibt keinen, die Maschine macht das gleiche. ZR stellt aber fest, dass Nane für „das Gleiche“ mit Namen Latte Macciato 30 Cent mehr bezahlt. Wir gönnen uns noch 3 Brezeln und warten geduldig auf’s Boarding.

5.45 Uhr | Boarding mit nur 2 Bussen ist die Sache erledigt, wir sind startklar – denken wir. Das Flugzeug wartet und wartet. Bis sich der Kapitän über die Lautsprecher meldet, dass uns noch 7 Fluggäste fehlen – als Grund nennt er die neue Sicherheitskontrolle. Wir waren ja früh dran, aber mit zunehmendem Passagier-Aufkommen war der Stuttgarter Flughafen in der Abwicklung überfordert.

6.20 Uhr | Endlich ein Bus kommt und es steigen statt der fehlenden 7 Passagiere 11 aus. Okay Mathe ist bei vielen Menschen nicht beliebt, da kann man 7 und 11 schon mal durcheinanderbringen, wenn man zählt. Die Passagiere steigen ein – eigentlich kann es losgehen. Jetzt läuft eine Stewardess durch die Maschine und fragt, ob es hier einen Herrn Six gibt. Wir wundern uns, denn anhand der Bordkarten müsste das so ein Computersystem doch hergeben – ZR erklärt mir, dass ich immer noch zu naiv bin, wenn ich an funktionierende IT glaube – okay.

6.35 Uhr | Der Kapitän meldet sich wieder und erklärt, dass noch 4 Passagiere fehlen , die aber eingecheckt hatten und dass der Flughafen nicht weiß, wo sie abgeblieben sind. Wir dürfen aber nicht mit Gepäck fliegen, wenn kein zugehöriger Passagier an Bord ist. Deshalb werde man jetzt alle Koffer wieder ausladen und jeder Passagier muss sich auf dem Rollfeld zu seinem Gepäckstück begeben, es identifizieren, dann wird es wieder eingeladen. AAAAAAHHH Nane ist genervt, es passiert alles wie in Zeitlupe.

7.00 Uhr | Wir haben unsere Seesäcke identifiziert fotografieren das Dilemma noch und steigen wieder ein. ZR findet das lustig, v.a. weil Nane es nicht lustig findet. Man bedankt sich über Lautsprecher für unser Verständnis (welches Verständnis?) und wir sollen uns jetzt mal anschnallen.

7.30 Uhr | Wir starten mit 1,5 Stunden Verspätung – da hat sich das frühe Aufstehen wirklich gelohnt. Als Snack gibt es gefühlte 3 Tage alte Brötchen – bäh. Wir werden es überleben.

11.40 Uhr | Wir landen in Dalaman. Der Anflug war etwas ruckelig – es gibt Wind – aber das ist ja gut! Die Passkontrolle in Dalaman ist ein Traum – keine Schlangen und ein freundliches „Merhaba“ – „Hosgeldenis“ (keine Ahnung wie man willkommen schreibt). Die Seesäcke sind auch schnell da, wir kaufen noch einen Raki im Duty Free und gehen nach nochmaligem Scannen unseres Gepäcks zum Ausgang.

12.15 Uhr | Wir sitzen endlich im Mercedes-Vito von DM-Transfer und fahren Richtung Marmaris.

13.30 Uhr | Wir sind in der Netsel-Marina – endlich. Ponton N – da ist sie die Andiamo. Außer der Andiamo sind auch noch 4 Techniker an Bord, die die Gang-Schaltung austauschen – wir sind nicht ganz so begeistert, tragen unsere Seesäcke auf die Andiamo und packen halt mal aus. Was geklappt hat war Dirks Deal mit Cannan – das Mineralwasser Akmina (teilweise schwer zu bekommen) ist schon an Bord. Die elektrischen Toiletten sind verschwunden und durch normale Pump-Technik ersetzt – komisch. Naja jetzt verabreden wir uns erst mal mit T + Ö im Pineapple, wir haben Hunger und der Spaß in einem edlen Restaurant einen Döner in Pide zu essen, bei dem einem von mehreren Kellner Joghurt-Soße und scharfe rote Pepperoni-Soße gereicht wird – das ganze für 14 TYL ist wirklich groß.

14.00 Uhr | Endlich sehen wir uns wieder. T+Ö haben das Pineapple nicht gleich gefunden (wir waren schon mal zusammen hier) und wir sitzen und reden und essen und reden und trinken und reden – herrlich.

15.30 Uhr | Ein Abstecher zum Migros wir gönnen uns das erste Dondurma und nehmen Cola Zero, Fanta, Sprite, Weißwein, Efes und Eiswürfel mit, um mit T+Ö an Bord weiter zu schnacken. Die Andiamo gefällt auch unseren beiden „Luxus-Seglern“ – wir fühlen uns langsam angekommen – endlich. Die kleine Crew verabschiedet sich – wir verabreden uns auf 20.00 Uhr im Golden Plate zum Essen.

17.00 Uhr | Nane richtet die Bordkasse ein, Dirk installiert die Technik, jetzt fällt uns auf, dass wir hundemüde sind. Etwas chillen an Bord und dann zum Duschen – das weckt auf. Charly vom Golden Plate kommt vorbei wir kündigen uns an und unterhalten uns ein wenig. Die Schiffe in der Marina liegen zu 90% ohne Besatzung am Ponton – normalerweise ist hier richtig viel los, alle Crews müssen am Freitag zurück in den Hafen – das heisst, die Schiffe waren gar nicht draußen. Armin von Phoenix meint, dass viele Gäste die aktuelle politische Situation verunsichert und das die russischen Gäste wegen der Sanktionen, der Ukraine-Krise und dem schlechten Kurs des Rubel auch weg bleiben.

20.00 Uhr | Wir haben für MM einen Zettel geschrieben, der um 18.30 Uhr landet, dass er uns im Golden Plate findet und genießen die für uns erste laue Sommernacht mit einem herrlichen Essen. Humus, Börek, fried mushrooms, Ballon-Brot, Chicken-Curry, Golden Plank-Steak, Filetsteak und Chicken Salad wandern in unsere Bäuche.

20.40 Uhr | MM kommt! Die Freude ist riesig. Nane rennt ihm entgegen – er sieht sie nicht und nimmt einen anderen Weg. Er gönnt sich noch etwas Gemüse und Brot und es ist ein wunderbares Gefühl, wieder mit allen gemeinsam an einem Tisch zu sitzen.

22.00 Uhr | Wir verabschieden uns ins Bett, haben ein neues Wort gelernt „jorgun“ heißt müde auf türkisch (keine Ahnung in Sachen Schreibweise) und Nane ist „cok jorgun“ – sehr müde. Wir verabreden uns auf 10.00 Uhr im Pineapple zum Frühstück und laufen zurück in die Marina. MM bekommt noch sein „GESCHENK“ dann verschwindet Nane sofort im Bett.

Unterwegs – Endlich…Der Pfingsttörn beginnt

Unterwegs – Endlich…Der Pfingsttörn 2015 beginnt mit dem Transfer zum Flughafen Stuttgart – Mitten in der Nacht schmeissen wir Harry aus dem Bett, unser Flieger geht um 5.50 Uhr und Nane ist gerne min. 2 Stunden vorher da 😉 Bisher hatte uns Harry immer nur an den Flughafen gefahren, ohne zu wissen, was wir in der Türkei so treiben, das ist nun anders, er war ja im Sommer 2014 live dabei. Ich glaube er würde auch gerne mit in den Flieger steigen, aber einer muß ja das Auto wieder heimbringen.

Unterwegs…das sind wir eigentlich oft und viel, aber nichts macht uns soviel Spaß wie das Segeln, das Treffen der ganzen Bekannten und Freunde in den Buchten, das Wetter und viele viele andere Dinge – aber auch das Treffen mit  “der kleine Crew”  in Marmaris lässt die Vorfreude noch größer werden. Thomas und Özy erwarten uns schon…

Unterwegs – viele meiner Bilder sind so getaggt, einfach weil ich wirklich nicht mehr genau weiß wo sie gemacht wurden, oder weil es einfach überall sein könnte – hauptsache eben unterwegs…es werden noch viele viele Bilder hinzukommen.

Unser Tagesziel sieht heute so aus:
Mit dem Flieger von Stuttgart nach Dalaman (mal per Direktflug), hier erwartet uns DM-Transfer und bringt uns auf direktem Weg in die Marina wo uns die ANDIAMO erwartet, Klamotten aufs Boot schmeissen und den Tag mit der “kleinen Crew” genießen.

stepmap-karte-dalaman-marmaris-transfer

Wir sind unterwegs!

unterwegs

unterwegs

unterwegs....

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs

unterwegs...

unterwegs....

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs...

unterwegs

unterwegs

Unterwegs...

die Ambiente unterwegs...

unterwegs....Wind!!